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Baulogistik: Kurioses zur bauma 2019

Zahlen und Fakten rund um Aussteller und Exponate.

Größer als die kleinste Stadt Deutschlands: Die bauma 2019 öffnet am 8. April ihre Tore. (Foto: Messe München)
Größer als die kleinste Stadt Deutschlands: Die bauma 2019 öffnet am 8. April ihre Tore. (Foto: Messe München)
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Nadine Bradl

Vom 8. bis 14. April verwandelt die bauma 2019 das Münchener Messegelände in ein Paradies für Baumaschinenfans. Neben Baggern, Fördertechnik und Co. gibt es auch 2019 einige Kuriositäten rund um die Fachmesse.

Rund um die Messe:

  • Mit 614.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche ist die bauma 2019 größer als die kleinste Stadt Deutschlands: Arnis in Schleswig-Holstein (450.000 Quadratmeter). Die Fläche der bauma entspricht in etwa dreimal der Münchener Allianz Arena.
  • Die 600.000 erwarteten Besucher stammen aus über 200 Ländern. Das sind mehr Länder als in den Vereinten Nationen sitzen.
  • Am besucherstärksten Tag, dem „Supersamstag“ werden in etwa 21.500 Autos und 1.000 Reisebusse erwartet. Zudem parken an diesem Tag rund 250 Lastwagen der Aussteller auf dem Messegelände sowie 500 Wohnwagen auf den Stellplätzen am Reitstadion in Riem.
  • 2016 stammte der Besucher mit der längsten Anreise aus Neuseeland. Er ließ 18.485 Kilometer hinter sich. Mit dem Flieger benötigt man im Durchschnitt 30 Stunden für die Reise.
  • Im Auf- und Abbau der bauma rollen über 13.000 Lkw und über 600 Schwertransporte zum und vom Messegelände. Würde man daraus eine Kette bilden, würde sie von München bis nach Nürnberg reichen.
  • Die bauma ist die einzige Messe, bei der die Messe München Freiflächen aus dem Umland anmietet. Um diese Fläche einzugrenzen, werden 5.500 Meter Extrazaun verwendet.
  • Würde man alle Standbauten im Freigelände übereinanderlegen, entstünde ein Gebäude mit 481 Stockwerken und einer Gesamthöhe von 1.500 Metern. Zum Vergleich: Das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa Wolkenkratzer in Dubai, ist nur 828 Meter hoch.
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Rund um die Aussteller und Exponate:

  • Der Aussteller mit der längsten Aufbauzeit ist der Baumaschinenhersteller Liebherr: 160 Tage dauert die Konstruktion und Einrichtung des dreistöckigen Messestands. Spatenstich war am 30. Oktober 2018.
  • Auch bei den Ausstellern mit den meisten Mitarbeitern steht Liebherr an der Spitze: 1.500 Mitarbeiter bringt der Baumaschinenhersteller mit. Die Wirtgen Group reist mit über 800 Personen an, der Schalungsspezialist Doka mit 650.
  • Das absolute Schwergewicht von allen Exponaten ist der LR 1800 Raupenkran von Liebherr. Eigengewicht: 1.070 Tonnen, das entspricht dem Gewicht von 25 Flugzeugen. Allein dafür waren 42 Einzeltransporte notwendig.
  • An zweiter Stelle in puncto Gewicht steht Komatsus Hydraulikagger PC 4000 mit 400 Tonnen. Er wird die Größe eines Einfamilienhauses haben.
  • In der Kategorie „Der Kleinste“ ist der elektrische Kompaktbagger E10e von Doosan-Bobcat ganz vorne dabei: Der erste Minibagger in der 1-Tonnen-Klasse ist mit 72 Zentimetern Breite so schmal, dass er durch eine Standard-Haustür passt.
  • Vor dem Einfahren der tonnenschweren Maschinen von Caterpillar und Putzmeister in die Halle B6 werden 108 zusätzliche Deckenstützelemente im Kellergewölbe unter dem Einfahrtstor angebracht, damit der Boden standhält.
  • Die größten Flächen beanspruchen die Aussteller Liebherr mit 14.401 Quadratmeter, die Wirtgen Group mit 12.960 Quadratmetern und Caterpillar mit 11.237 Quadratmetern. Die Fläche der Top-3 zusammen entspricht mehr als fünf Fußballfeldern.
  • Mit insgesamt 179 Exponaten bringt die Wacker Neuson Group die meisten Ausstellungsstücke mit. Gleich einen ganzen Boulevard bestückt der Hersteller auf dem Außengelände mit elektrischen und wiederaufladbaren Maschinen und Geräten.
  • Die Wacker Neuson Group hat auch die wohl auffälligste Besucherattraktion im Gepäck: ein Riesenrad. In 24 Wagons können je vier bis sechs Personen kostenlos den Ausblick aus 40 Metern Höhe genießen. Damit bekommt München im April gleich zwei Riesenräder: Vier Tage nach der Bauma wird das Hi-Sky Riesenrad im Werksviertel eingeweiht.
  • Daneben bilden rund 40 Kräne die berühmte bauma-Silhouette in diesem Jahr. Beim Aufbau muss auf unterschiedliche Höhen geachtet werden, damit sie nicht kollidieren.
  • Am letzten Messetag, 14. April um 16:15 Uhr, kann es für ein paar Minuten ohrenbetäubend laut auf dem Messegelände werden. Mit dem traditionellen „Abhupen“ aller Baumaschinen geht die bauma am Sonntag zu Ende. Initiiert wird der „sound of bauma“ vom VDMA.

nbr/me

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