Batteriemanagement: Mehr Wirkung, weniger Energie

Sulzer Mixpac senkte Kosten und steigerte Batterielebensdauer seiner Stapler.
Redaktion (allg.)

Kürzlich hat die Schweizer Sulzer Mixpac AG mit Sitz in Haag (Kanton St. Gallen) für ihre 14 Flurförderzeuge, größtenteils von der Hamburger Jungheinrich AG, neue Batterieladesysteme angeschafft. Sie ersetzen die bisherigen Ladegeräte mit herkömmlicher 50-Hertz-Trafotechnik.

Die neuen Systeme "Selectiva" der österreichischen Fronius International GmbH, Pettenbach, verfügen über einen neuartigen Ri-Ladeprozess. Dabei passt die Ladegerätesoftware den Strombedarf in den Ladephasen permanent dem aktuellen Batteriezustand an. Dazu ermittelt das System, ob es sich um eine alte oder neue Batterie handelt, wie hoch ihre Temperatur ist und wie weit sie entladen ist.

Diese individuelle Kennlinie jedes Ladezyklus minimiert die schädliche Erwärmung der Batterie. Dank dieser Technik erreichen die Geräte einen Ladewirkungsgrad von 90 Prozent, einen Gerätewirkungsgrad von 93 Prozent und einen Gesamtwirkungsgrad von 84 Prozent.

Durch den Wechsel senkte Sulzer Mixpac, Hersteller von Lösungen zum Mischen, Dosieren und Austragen von Zweikomponenten-Materialien im Bau-, Industrie- sowie im medizinischen Umfeld, die Energiekosten nach eigenen Angaben um 20 bis 30 Prozent. Zudem seien die Stapler heute mit einer Stromladung deutlich länger unterwegs als zuvor.

(akw)
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