Bartels-Langness: Lebensmittelhändler realisiert mithilfe von Swisslog automatisiertes Hochregallager

Der Lebensmittelhändler Bartels-Langness hat Swisslog mit der Umsetzung eines automatisierten Hochregallagers mit mehr als 11.100 Stellplätzen am Standort Neumünster beauftragt. 

Bartels-Langness setzt an seinem Standort in Neumünster auf Automatisierung und wählte dafür das Unternehmen Swisslog aus. (Bartels-Langness)
Bartels-Langness setzt an seinem Standort in Neumünster auf Automatisierung und wählte dafür das Unternehmen Swisslog aus. (Bartels-Langness)
Gunnar Knüpffer

Der Lebensmittelhändler Bartels-Langness (Bela) startet ein Automatisierungsprojekt, um die Warenverfügbarkeit zu erhöhen sowie den Service für die eigenen Supermärkte und die belieferten Einzelhändler zu verbessern. Dabei entschied sich das inhabergeführte Familienunternehmen mit Sitz in Kiel nach Informationen, die LOGISTIK HEUTE exklusiv vorliegen, für Swisslog. Der Logistikautomatisierer ist der Hauptintegrator für die bautechnischen und intralogistischen Arbeiten für ein neues automatisiertes Hochregallager. Dieses Projekt hat ein Volumen von 13,9 Millionen Euro.

„Einer der Hauptgründe, warum wir uns für Swisslog entschieden haben, war die Leidenschaft und Professionalität des gesamten Teams“, sagte Bela-Geschäftsführer Volker Bluhm. „Aus meiner Sicht ist das ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Umsetzung unseres Projektes.“

Das Hochregallager wird in der bereits bestehenden Logistikanlage der Bela in Neumünster angesiedelt und soll über mehr als 11.100 Stellplätze verfügen, die mit Swisslog-Technologien bedient werden. Diese umfassen drei „Vectura“-Schwerlast-Regalbediengeräte für einen Doppelpalettenumschlag mit einer Arbeitshöhe von 33 Metern und das Palettenfördersystem „ProMove“ mit einer Länge von 228 Metern. Für die Bela werden die „Vectura“-Regalbediengeräte eine dynamische Leistung von bis zu 200 Palettenbewegungen pro Stunde realisieren.  

Das neue Hochregallager und das Palettenfördersystem werden von der Swisslog „SynQ“-Software gesteuert. Dabei handelt es sich um ein Materialflusssteuerungssystem mit dazugehörigen Subsystem-Steuerungen.  Alle Arbeiten im System sind vollautomatisiert, sodass laut Swisslog ein manueller Eingriff im Regelbetrieb nicht erforderlich ist.

Swisslog beginnt im November 2023 mit den Arbeiten vor Ort, die Fertigstellung des Projekts ist für Juni 2025 geplant.