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Bahnfracht: Alle Räder stehen still

GDL: Wegen Lokführer-Streiks 600 Güterzüge ausgefallen.
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Redaktion (allg.)

Der Streik der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) hat zu erheblichen Einschränkungen beim Warentransport auf der Schiene geführt. „Es haben sich über 500 Kolleginnen und Kollegen am Arbeitskampf beteiligt", sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der GDL Norbert Quitter dem Nachrichtenportal „RP Online“. Das habe zur Folge gehabt, dass über 600 Güterzüge ausfielen oder sich über Stunden verspäteten.

Die Deutsche Bahn AG, Berlin, spricht dagegen von nur rund 300 ausgefallenen Güterzügen seit dem Streikbeginn am Mittwoch, dem 9. März 2011, 20 Uhr. Die Versorgung von Kraftwerken, Hochöfen und anderen zentralen Industrien sei jedoch gewährleistet, teilt die Bahn mit. Dafür seien mehrere hundert zusätzliche Mitarbeiter in den Betriebszentralen und Transportleitungen im Einsatz. DB Schenker Rail informiere seine rund 5.000 Kunden regelmäßig per E-Mail über den aktuellen Stand.

Die Bahn weist darauf hin, dass es auch nach Streikende am heutigen Donnerstag um 10 Uhr noch bis zum Abend Behinderungen geben kann. Die GDL hat eine Fortsetzung des Arbeitskampfes angekündigt, sollteihre Forderung nach einem gemeinsamen Flächentarifvertrag für alle Lokomotivführer in Deutschland nicht erfülltwerden.

(akw)
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