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Award: Wissenschaftspreis Logistik 2018 vergeben

Arbeit zur Leistung von Routenzügen ausgezeichnet.
Deutscher Wissenschaftspreis Logistik 2018 (v.l.n.r.): Prof. Dr. Wolfgang Kersten, Prof. Dr. Willibald A. Günthner, Dr. Eva Klenk und Kai Althoff, 4Flow AG. (Foto: Kai Bublitz/BVL)
Deutscher Wissenschaftspreis Logistik 2018 (v.l.n.r.): Prof. Dr. Wolfgang Kersten, Prof. Dr. Willibald A. Günthner, Dr. Eva Klenk und Kai Althoff, 4Flow AG. (Foto: Kai Bublitz/BVL)
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Sandra Lehmann

Der Wissenschaftspreis Logistik 2018, der jährlich von der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) im Rahmen des Deutschen Logistik-Kongresses vergeben wird, geht in diesem Jahr an die Wirtschaftsingenieurin und Logistikberaterin Dr. Eva Klenk. Die Wissenschaftlerin erhält die Auszeichnung nach Angaben der BVL für ihre Dissertation „Ein analytisches Modell zur Bewertung der Leistung von Routenzugsystemen bei schwankenden Transportbedarfen“.

Neues Modell

Laut BVL entwickelt Klenk darin ein Modell zur Unterstützung der Planung von Routenzugsystemen, mit dem

- Schwankungen im Transportbedarf in der Planung berücksichtigt werden können,

- unterschiedliche Systemkonfigurationen betrachtet und verglichen werden können und

- die Leistungserfüllung (pünktliche Bereitstellung benötigter Materialien) sowie die Effizienz (Zahl benötigter Mitarbeiter und Routenzüge sowie deren Auslastung)

beurteilt werden können.

Konkrete Empfehlungen

Als Ergebnis der Arbeit stünden nun konkrete, in der Praxis anwendbare Empfehlungen zur Planung von Routenzugsystemen bei schwankenden Transportbedarfen zur Verfügung. Damit ist der Jury zufolge ein Ansatz entstanden, mit dem zu erwartende variierende Transportbedarfe in Routenzugsystemen direkt aus dem geplanten Produktionsprogramm abgeleitet werden. Gleichzeitig können unterschiedlich gestaltete und dimensionierte Planungsvarianten von Routenzugsystemen einheitlich abgebildet und im Hinblick auf die zu erwartende Leistungserfüllung bewertet und miteinander verglichen werden.

Großes Nutzenpotenzial

Die Arbeit entstand als Promotion am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik an der Technischen Universität München bei Prof. Dr. Willibald A. Günthner. Der Juryvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Kersten sagte zur Entscheidung: „Es handelt sich um eine Arbeit, die wissenschaftsbasiert die Logistik vorantreibt und großes Nutzenpotenzial hat.“

5.000 Euro Preisgeld

Unterstützt wird der diesjährige Wissenschaftspreis Logistik von der 4flow AG. Er ist mit jeweils 5.000 Euro für den Preisträger und das betreuende Institut dotiert.

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