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Automotive: Mit Flexibilität punkten

Experten raten Herstellern, mehr über Lieferanten zu erfahren.
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Thilo Jörgl

Angesichts von Lieferschwierigkeiten einiger Automobilzulieferer nach der Katastrophe von Fukushima raten Experten Automobilherstellern, sich besser über ihre Lieferanten zu informieren. Anlässlich der AKJ-Automotive-Konferenz im Schloss Saarbrücken betonte Prof. Dr. Klaus-J. Schmidt, dass sich die Autoproduzenten nicht sicher fühlen können, nur weil sie von einer Katastrophe wie in Japan nicht direkt betroffen gewesen seien. Sie müssten vielmehr die ganze Lieferkette im Blick haben und möglichst eng mit den Zulieferern in Kontakt stehen. Flexibilität – dieses Wort war in aller Munde der rund 120 Teilnehmer, die zur Konferenz des Saarbrückener Instituts für Produktions- und Logistiksysteme unter dem Motto „Automotive-Prozesse und IT“ gekommen waren. Die Situation der Hersteller wird laut Schmidt in logistischer Hinsicht schwieriger, weil die Modellvielfalt weiter steigt. Deshalb müssten die Firmen ihre IT auf den neuesten Stand der Technik bringen. Bei einigen Unternehmen ist Schmidt zufolge die IT lediglich modernisiert und durch Zusatzprogramme erweitert worden. Doch diese Systeme kämen schnell an ihre Grenzen. Daher gingen einige Hersteller jetzt ganz neue Wege und führten komplett neue Softwaresysteme ein.

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