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Automotive: BMW Group schließt sich „Getting to Zero Coalition“ an

Der Automobilhersteller will damit emissionsarme Transportlogistik vorantreiben.

Ziel der „Getting to Zero Coalition“ ist es, „Zero Emission“-Schiffe für den Warentransport einzusetzen. (Foto: BMW Group)
Ziel der „Getting to Zero Coalition“ ist es, „Zero Emission“-Schiffe für den Warentransport einzusetzen. (Foto: BMW Group)
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Melanie Endres

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz 2019 (COP 25), die vom 2. bis 13. Dezember 2019 in Madrid stattfindet, und im Rahmen ihrer Selbstverpflichtung, die CO2-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter zu reduzieren, hat sich BMW der internationalen „Getting to Zero Coalition“ angeschlossen. Wie das Unternehmen am 29. November verkündete, ist das Ziel der Initiative ab 2030 „Zero Emission“-Schiffe für den Warentransport einzusetzen. Die Getting to Zero Coalition ist eine Partnerschaft zwischen dem Global Maritime Forum, der Friends of Ocean Action und des World Economic Forum.

„Für die BMW Group sind Seetransporte zur Versorgung unseres internationalen Produktionsnetzwerkes und für die weltweite Fahrzeugdistribution essenziell. In der ‚Getting to Zero Coalition‘, bei der Regierungen, Unternehmen und weitere cross-sektorale Stakeholder zusammenarbeiten, sehen wir die einzigartige Chance, CO2-Emissionen nun auch im maritimen Sektor kontinuierlich zu minimieren“, betont Jürgen Maidl, verantwortlich für den Bereich Produktionsnetzwerk und Logistik der BMW Group. „Wir freuen uns, als erster Automobilhersteller Teil der Koalition zu sein und damit ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen zu können.“

Schifffahrtsanteil: 50 Prozent

In der Transportkette der BMW Group haben die CO2-Emissionen der Schifffahrt nach Eigenangaben derzeit einen Anteil von 50 Prozent. Weltweit sind etwa drei Prozent der globalen Treibhausgasemissionen auf Seetransporte zurückzuführen – bei stark steigender Tendenz, so die Angaben. Gemeinsam mit der „Getting to Zero Coalition“ wolle die BMW Group erreichen, den CO2-Ausstoß durch den Einsatz kohlenstofffreier Treibstoffe und neuer Antriebssysteme sowie durch die Optimierung der Energieeffizienz langfristig auf null zu reduzieren.

Ganzheitlicher Ansatz

Neben der Nachhaltigkeitsstrategie entlang der gesamten Wertschöpfungskette gehört zum ganzheitlichen Ansatz des Unternehmens laut BMW auch die ressourcenschonende Produktion in den BMW Group Werken weltweit sowie die Weiterentwicklung der Elektromobilität. Der Pressemitteilung zufolge ist es der BMW Group gelungen, den Ressourcenverbrauch und die Emissionen je produziertem Fahrzeug seit dem Jahr 2006 um über 50 Prozent zu senken. Zudem beziehen alle von der BMW Group betriebenen Werke sowie die drei Werke des Joint Ventures BBA in China ab dem nächsten Jahr ausschließlich Strom aus erneuerbarer Energie, so BMW.

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