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Automotive: Audi investiert in Mexico

Autobauer errichtet Lieferantenpark für nordamerikanische Zulieferer.
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Redaktion (allg.)

Die Ingolstädter Audi AG errichtet einen JIS-Lieferantenpark (Just-in-Sequence) in Mexico. Die Anlage entsteht südlich des Audi-Werks in San José Chiapa. Sie ist Teil der Lokalisierungsstrategie des Autobauers, wonach das Unternehmen einen Großteil der Zulieferteile für die Fertigung der zweiten Generation des Audi Q5 aus Nordamerika beziehen will.

Zum Produktionsstart des neuen Modells im Jahr 2016 soll der lokale Fertigungsanteil bei 65 Prozent liegen und langfristig auf 90 Prozent steigen. Die Auswahl der entsprechenden Lieferanten im NAFTA-Raum läuft bereits, teilt Audi mit. Zwei Drittel der bisher mehr als 200 Ausschreibungen – für Teile wie Windschutzscheiben, Reifen oder Cockpit-Elektronik – sind demnach bereits abgeschlossen.

Sieben der mehr als hundert Lieferanten aus dem NAFTA-Raum siedeln sich laut Unternehmensangaben auf dem Gelände an. Es umfasst in der ersten Ausbaustufe eine Fläche von 24.000 Quadratmetern. Diese soll bereits Ende 2014 in Betrieb gehen.

Rund 1.000 Menschen sind Audi zufolge künftig im JIS-Lieferantenpark in San José Chiapa beschäftigt. Sie werden dort Teile sequenzgenau an das Audi-Werk liefern. Insgesamt könnten durch das Projekt in den kommenden zehn Jahren 20.000 Arbeitsplätze in der Region entstehen, heißt es aus Ingolstadt.

(akw)
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