Automatisierung: Millionenprojekt in Zürich Wallisellen

Siemens Mobility beauftragt Swisslog mit der Realisierung eines neuen Lagers.

In den kommenden Monaten soll Siemens Mobility das neue Lagergebäude beziehen. (Visualisierung: Swisslog)
In den kommenden Monaten soll Siemens Mobility das neue Lagergebäude beziehen. (Visualisierung: Swisslog)

Swisslog mit Sitz in Buchs automatisiert mit einem Behälterlagersystem das Material- und Ersatzteillager der Siemens Mobility AG, das hat Swisslog am 23. Juni bekannt gegeben. Die Firma, die in den Bereichen Schienenfahrzeuge und Bahnautomatisierungslösungen tätig ist, bezieht den Angaben zufolge in den kommenden Monaten ihr neues Lagergebäude in den ehemaligen Hallen der Halba in Wallisellen.

„Für die Automatisierung im Bereich der Lagerung und Kommissionierung von Kleinteilen lässt die Siemens Mobility AG von Swisslog das innovative Behälterlagersystem AutoStore installieren. Wir freuen uns sehr über diesen Auftrag. Mit unseren agilen lokalen Realisierungs- und Serviceteams können wir für Siemens die Anlage sehr schnell und effizient umsetzen", sagt Dr. Christian Baur, CEO von Swisslog.

10.000 Behälter und vier Roboter

Die Hauptkomponenten der automatischen Logistiklösung in Wallisellen sind das AutoStore Lagersystem mit 10.000 Behältern und vier Robotern. Diese werden der Mitteilung zufolge im Untergeschoss für die optimale Platznutzung installiert.  Außerdem installiert Swisslog ergonomische Kommissionierstationen im Erdgeschoss mit viel Tageslicht für die Mitarbeitenden, eine Behälterfördertechnik im Unter- und Erdgeschoss und dem verbindenden Behälterlift sowie die Swisslog Software „SynQ“, welche die Robotik, Fördertechnik sowie Pickstationen steuert.

„Dank der neuen Lösung können wir vom Ballungsraum Wallisellen ideal unsere Servicestandorte beliefern, brauchen weniger Lagerraum und erhöhen die Effizienz. Durch die Trennung von Lager im Keller und Entnahmestelle im Erdgeschoss ermöglichen wir unseren Mitarbeitenden das Arbeiten am Tageslicht, was für deren Arbeitskomfort natürlich sehr wichtig ist“, sagt Gerd Scheller, CEO der Siemens Mobility AG. „Das Projekt kommt sehr gut voran und wir sind zuversichtlich, dass wir noch in diesem Jahr auf volle Auslastung hochfahren können.“

Einfache Anbindung

Siemens setzt für ihr neues Lagersystem auf die bewährte Standard-Software SynQ von Swisslog, die eine schnelle Projektumsetzung ermöglicht, heißt es in der Mitteilung. Dieses modulare, zukunftsorientierte Lagerverwaltungssystem (LVS) für optimierte Lagerprozesse lässt laut Swisslog weitere automatisierte Gewerke wie Fördertechnik oder Behälterlifte einfach anbinden. Zudem biete die Software so genannte Pick-by-Light-Unterstützung bei der Artikelkommissionierung. Das heißt, Lichtlaser oder -punkte zeigen den Mitarbeitenden an, wo genau sie die Artikel entnehmen und in welchen Zielbehälter sie diese legen müssen.

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