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automatica 2018: Messe bricht erneut Rekorde

Leistungsschau verzeichnet 46.000 Besucher und 890 Aussteller.
Mehr als 46.000 Besucher kamen auf die automatica 2018. (Foto: Lehmann)
Mehr als 46.000 Besucher kamen auf die automatica 2018. (Foto: Lehmann)
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Sandra Lehmann

Die Fachmesse automatica, die nach der turnusmäßigen Pause im vergangenen Jahr vom 19. bis 22. Juni 2018 in München stattfand, verzeichnet Rekorde bei Besuchern, Ausstellern, Fläche und der Auslandsbeteiligung. Das gab der Veranstalter der Leistungsschau, die Messe München GmbH, am Schlusstag der Veranstaltung bekannt.

Mehr internationales Publikum

Demnach kamen an den vier Messetagen mehr als 46.000 Besucher (2016: 43.052) auf das Messegelände in München, um sich über die Angebote der 890 Aussteller (2016: 833) zu informieren. Das entspreche in beiden Fällen einem Plus von rund sieben Prozent im Vergleich zur Veranstaltung 2016. Dabei seien mit den Angeboten der Leistungsschau erstmals in der Geschichte der automatica sechs Hallen des Münchner Messegeländes belegt gewesen. Zudem ist die Internationalisierung der Messe deutlich gestiegen, wie Messechef Falk Senger betont: „20 Prozent mehr Besucher kamen aus dem Ausland. Das zeigt, dass die automatica auf globaler Ebene immer wichtiger wird.“

Neue Messe-Formate

Dazu haben aus Sicht des Veranstalters auch die vielen Neuerungen im Messeportfolio beigetragen. So wurden die Kernthemen der Leistungsschau – Industrie 4.0, Arbeit 4.0, Mensch-Roboter-Kollaboration, Service-Robotik und künstliche Intelligenz – in zusätzlichen Diskussions- und Veranstaltungsformaten aufgegriffen. Neu waren 2018 unter anderem die Sonderschau „Der Mensch in der Smart Factory“, die von der Abteilung Robotik und Automation des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) veranstaltet wurde. Ebenfalls als Erstveranstaltung vom VDMA ausgerichtet, wurden die „Industrie 4.0 Demonstratoren“, bei denen Besucher einen Einblick in die Funktionsweise neuer Engineering-Ansätze und von Industrie 4.0-Applikationen gewinnen konnten. Messepremiere feierte auch der „Smart Maintenance Pavillon“, der über Themen wie vorausschauende Wartung, Data Analytics, Remote Services und Augmented Reality Auskunft gab.

Veranstaltungen für den Nachwuchs

Mit den Formaten „Makeathon“, „Integration Islands“ und „Escape Game“ wollte die Messe nach eigenen Angaben außerdem gezielt junge Menschen ansprechen. Mehr als 120 Makeathon Teilnehmer und 200 Schüler hätten frischen Wind in den Wirtschaftszweig Automation und Robotik gebracht. Messegeschäftsführer Senger sieht dabei ein wichtiges Thema: „Der Fachkräftemangel ist mittlerweile leider tägliche Realität in Industrie und Mittelstand. Um diesem Problem zu begegnen, werden wir unser Engagement im Bereich der Nachwuchsförderung weiter verstärken.“

Messepremiere für etliche Unternehmen

Wie der Veranstalter berichtet gab es für die Besucher aber nicht nur neue Themen und Formate zu entdecken, sondern auch etliche Neuaussteller. Demnach waren rund 19 Prozent der 66.000 Quadratmeter großen Gesamtfläche von „Neukunden“ der Leistungsschau belegt. Dazu zählten etwa Unternehmen wie Volkswagen, Siemens, Canon, Stein Automation, Doosan, Nikon, Sick und Magazino.

Die nächste automatica findet vom 16. bis 19. Juni 2020 in München statt.

Einen ausführlichen Nachbericht zur automatica 2018 finden Sie in der LOGISTIK HEUTE-Ausgabe 7-8/2018, die am 13. Juli erscheint.

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