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AutoID: Erweiterter Standard für QR-Codes

Internetadressen nun von Smartphones und Industriegeräten zu entschlüsseln.
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Matthias Pieringer

Der Industrieverband AIM-D e.V. hat für den zweidimensionalen QR-Code bewirkt, dass ein zusätzlicher Datenidentifikator für Internetadressen in die Norm ISO/IEC 15418 aufgenommen wurde. Damit ist es laut AIM nun erstmals möglich, Internetadressen für Industrie- und Konsumentenanwendungen gleichermaßen normgerecht darzustellen. Der Datenidentifikator werde jedem codierten Wert vorangestellt und laute für Internetadressen „33L“, teilte AIM am 1. November mit.

Mit dem genormten Datenidentifikator können denAngaben zufolge Internetadressen zusammen mit anderenDaten wie Produkt-, Serien- und Chargennummer sowieVerfalldatum in einer Zeichenfolge gemäß ISO/IEC 15418 codiert und für industrielle Barcode-Lesegeräte nutzbar gemacht weden.

„Mit dem neuen Datenidentifikator 33L in der Norm ISO/IEC 15418 können nun Internetadressen allein oder kombiniert mit anderen Datenfeldern so in QR-Codes, Datamatrix-Codes und RFID-Etiketten kombiniert gespeichert werden, dass sie sowohl von industriellen Lesegeräten als auch von Smartphones gelesen werden können. Das wird sich in nächster Zeit als Vorteil für Industrie und Konsumenten erweisen“, sagte AIM-Vorstandsmitglied Wolfgang Weber vom Identtechnikunternehmen Pepperl + Fuchs, Mannheim.

Die Speicherung von Internetadressen in QR-Codes erfolgte, so der Industrieverband AIM, bisher ohne einen Datenidentifikator, weswegen industrielle Barcode-Reader den Code nicht lesen könnten. Die Smartphone-Apps aber gingen einfach davon aus, dass eine www-Adresse darin verschlüsselt sei. Solche Apps seien bislang wiederum aber nicht in der Lage gewesen, QR-Codes mit anderen Daten zu entziffern.

Mit dem erweiterten Standard ist die Voraussetzung hergestellt, Smartphone-Apps und industrielle Lesegeräte müssen für die Nutzung angepasst werden.

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