Auto-ID: Sigfox, Zentek und Box-ID digitalisieren Gitterboxen

Die ersten digitalisierten Kreislaufbehälter kommen in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz.

Durch die Digitalisierung der Wertstoffbehälter in Autowerkstätten, wie dem Ford Autohaus Sieberichs in Stolberg, wollen Sigfox, Zentek und Box-ID Services die Qualität von Abholdienstleistungen steigern. (Foto: Zentek)
Durch die Digitalisierung der Wertstoffbehälter in Autowerkstätten, wie dem Ford Autohaus Sieberichs in Stolberg, wollen Sigfox, Zentek und Box-ID Services die Qualität von Abholdienstleistungen steigern. (Foto: Zentek)
Sandra Lehmann

Sigfox, Box ID Systems und Zentek Services haben Gitterboxen und Container von mehreren hundert Autowerkstätten in Nordrhein-Westfalen digitalisiert. Das gaben die Unternehmen im März in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Einer der ersten Standorte mit digitalisierten Kreislaufbehältern ist demnach das Ford Autohaus Sieberichs in Stolberg.

Servicequalität steigern

Das Ziel der 0G-Netz basierten IoT-Anbindung der aufgestellten Wertstoffbehälter für Stoßfänger, Karosseriebleche und Windschutzscheiben ist es Sigfox zufolge, die Servicequalität zu steigern sowie ungeplante Verluste von Wertstoffen zu minimieren. Sei die Verweildauer eines Behälters bekannt, könne der voraussichtliche Tag für den erforderlichen Abholservice auf Basis empirischer Daten prognostiziert werden. In Echtzeit erfasst würden Standorte und Transportwege, sodass die Prozess-Transparenz erhöht werde. Infolge dessen lassen sich nach Anbieterangaben Fahrzeugrouten und damit Servicedienste für Behälter, die beim Kunden aufgestellt wurden, effizienter managen.

Tracker schlägt Alarm

Nehmen Behälter Routen, die nicht geplant sind oder nicht im Geofencing-Bereich liegen, können laut Sigfox automatisch Alarme abgesetzt und Fahndungen eingeleitet werden, um ungeplante Bestandsabgänge wirkungsvoll zu vermeiden. Das Absetzen einer solchen Alarmmeldung könne durch herkömmliche Störsender nicht vereitelt werden. Zudem führen Versuche, den Tracker zu entfernen, zu einer Alarmmeldung, sodass jedes wichtige Ereignis in Echtzeit erfasst wird und entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden können, heißt es aus den beteiligten Unternehmen.

„Im Rahmen des digitalen Wandels werden stetig alle Bereiche der Zentek nach Optimierungspotentialen geprüft. Mit der portalbasierten Tracking-Lösung von Box ID Systems für mobile Assets können wir unsere Prozesse automatisieren und unsere Dienstleistungen nach Kundenvorgaben individualisieren. Dadurch steigern wir unsere Effizienz sowie die Kundenzufriedenheit spürbar“, erklärt Christoph Ley, Geschäftsführer der Zentek Services GmbH, die das Kreislaufsystem managt und die digitalisierten Gitterboxen und Container beim Tochterunternehmen Zentek Pool System geordert hat.

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