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Auszeichnung: Lkw Walter gewinnt Nachhaltigkeitspreis Logistik 2019

Die BVL Österreich und BVL Deutschland haben den Preis zum achten Mal in Wien verliehen.

Freude über den 8. Nachhaltigkeitspreis Logistik 2019 der BVL Österreich und Deutschland (v.l.n.r.): Roman Stiftner, Präsident der BVL Österreich, Karl May, Vorstandsmitglied BVL Deutschland, Helmut Eder, Vorstand Lkw Walter, Marco Hennis, Botschafter Königreich Niederlande, Direktor Jordi Jové-Farrando, Lkw Walter, EU-Abgeordneter Lukas Mandel und Jury-Vorsitzender Christian Plas, Denkstatt.
Freude über den 8. Nachhaltigkeitspreis Logistik 2019 der BVL Österreich und Deutschland (v.l.n.r.): Roman Stiftner, Präsident der BVL Österreich, Karl May, Vorstandsmitglied BVL Deutschland, Helmut Eder, Vorstand Lkw Walter, Marco Hennis, Botschafter Königreich Niederlande, Direktor Jordi Jové-Farrando, Lkw Walter, EU-Abgeordneter Lukas Mandel und Jury-Vorsitzender Christian Plas, Denkstatt.
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Therese Meitinger

Ein Konzept zur Stärkung des Kombinierten Verkehrs hat die meisten Jury-Stimmen beim 8. Nachhaltigkeitspreis Logistik bekommen, der am 11. April in Wien verliehen wurde. Die Lkw Walter Internationale Transportorganisation AG mit Hauptsitz in Wiener Neustadt erhielt die Auszeichnung der Bundesvereinigungen Logistik Österreich und Deutschland. Platz zwei ging an das Logistik-Start-up Urban Cargo aus Berlin, Platz drei an Rail Cargo Austria.

Der Nachhaltigkeitspreis Logistik der beiden Bundesvereinigungen hat sich auf die Fahnen geschrieben, das oft auf ökologische Aspekte verkürzte Thema lösungsorientiert und praxisnah anzugehen. Im Vergabeverfahren finden entsprechend die drei Themenfelder Ökologie, Ökonomie und Soziales Berücksichtigung.

Das Projekt, das 2019 als Sieger aus dem Wettbewerb hervorging, hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Lkw auf der Straße zu reduzieren. Zu diesem Zweck hat sich Lkw Walter eine Selbstverpflichtung zur Verlagerung von Straßentransporten auf die Verkehrsträger Bahn und Schiff im Rahmen des Kombinierten Verkehrs auferlegt. Nach Eigenangaben hat das Unternehmen in modernes Kombiverkehrsequipment investiert.

Kombinierter Verkehr als Firmenstrategie

Zudem erweitere man sein Netzwerk im Kombinierten Verkehr von Österreich, Deutschland, den Benelux-Staaten, Großbritannien und Skandinavien nach Süd- und Osteuropa in Form von unbegleiteten Trailern auf dem Zug oder Schiff. Hinzu kommen der verstärkte Einsatz umweltfreundlicher Motorenklassen und die Optimierung der Transportplanung, so das Unternehmen.

Den Nachhaltigkeitspreis Logistik nahmen Lkw-Walter-Vorstand Helmut Eder, verantwortlich für den strategischen Ausbau des Kombinierten Verkehres, und Direktor Jordi Jovè-Farrando, in Wien entgegen. Überreicht wurden Urkunde und Preisplastik von Marco Hennis, Botschafter Königreich Niederlande, und EU-Parlamentsabgeordneten Lukas Mandl.

„Mit seiner konsequenten Strategie leistet Lkw Walter wegweisende Arbeit. Die Optimierungen sind sowohl von betriebswirtschaftlichem als auch volkswirtschaftlichem Nutzen“, so der Vorsitzender der Jury, DI Dr. Christian Plas, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Denkstatt GmbH, Wien, in seiner Laudatio.

Die Jury würdigte insbesondere folgende Wirkungen des langfristig angelegten Projekts:

Ökologie: Reduktion der CO2-Emissionen um 60 bis 80 Prozent. In den vergangenen vier Jahren hat Lkw Walter nach Firmenangaben mehr als 1,5 Millionen Straßentransporte auf die Bahn und den Kurzstrecken-Seeverkehr verlagert und so den Ausstoß an CO2 um rund 1,2 Millionen Tonnen verringert, also 300.000 Tonnen im Jahr. 

Ökonomie: Die Auslastung der intermodalen Terminals sowie der Zug- und Schiffskapazitäten wird gesteigert und die Straßen werden entlastet.

Soziales: Hier ist ein Ergebnis der Organisation im Kombinierten Verkehr, dass viele lokale Fahrer in der „Last Mile Distribution“ arbeiten und zu Hause übernachten können.

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