Arbeitssicherheit: Exoskelette als Allheilmittel?

„Es gibt noch viel zu tun“, so der Tenor beim „EXO DAY 2020“ von Ottobock.

Exoskelette sollen die Arbeiter vor allem in der Logistik unterstützen. (Foto: Ottobock)
Exoskelette sollen die Arbeiter vor allem in der Logistik unterstützen. (Foto: Ottobock)
Melanie Endres

Am 14. Mai hat der Entwickler und Hersteller biomechanischer und orthopädischer Produkte, Ottobock, den virtuellen „EXO DAY 2020“ abgehalten. Aufgrund der anhaltenden Reisebeschränkungen hat sich das Unternehmen nach eigenen Angaben dazu entschieden, einen Online-Konferenztag zum Thema Exoskelette zu organisieren. Online teilgenommen haben dem Unternehmen zufolge mehre 100 Personen.

Vieles ist zu tun

„Einiges ist erreicht worden, einiges ist zu tun“, so eröffnete Sönke Rössing, Leiter von Ottobock Industrials, den EXO DAY 2020. In einer Keynote mit dem Titel „Grenzen der Automatisierung am Arbeitsplatz“, gibt er einen kurzen Einblick in den Nutzen von Exoskeletten. Im darauffolgenden Webinar „Exoskelette in der Logistik“ diskutierten Experten über eben diesen Nutzen. Teilnehmer waren Prof. Lars Fritzsche, Fachbereichsleiter Ergonomie bei imk Automotive GmbH, Prof. Dr. Bernd Witte, Facharzt für Arbeitsmedizin und Mitarbeiter der B.A.D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Dr. Ulrich Glitsch, Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, und Dr. Samuel Reimer, Business Development & Product Management bei Ottobock.

Exoskelett als Allheilmittel?

Der Tenor: Das Exoskelett ist nicht das Heilmittel für alle Arbeitsbereiche. Es sei wichtig, jeden Anwendungsfall individuell zu betrachten und auf die jeweilige Situation zu reagieren. Einig waren sich die Webinar-Teilnehmer auch über den Punkt, eine Akzeptanz für Exoskelette zu schaffen.

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