Appell an neue Regierung: „Logistik und Infrastruktur parallel ausbauen“

Kuno Neumeier, CEO der Logivest Gruppe, fordert in einem offenen Statement unter anderem durchdachte Straßenkonzepte inklusive Anlieferungs- und Ladezonen.

Kuno Neumeier ist CEO der auf Logistikimmobilienberatung spezialisierten Logivest Gruppe und Sprecher des Themenkreises Logistikimmobilien der Bundesvereinigung Logistik. (Foto: Logivest)
Kuno Neumeier ist CEO der auf Logistikimmobilienberatung spezialisierten Logivest Gruppe und Sprecher des Themenkreises Logistikimmobilien der Bundesvereinigung Logistik. (Foto: Logivest)
Therese Meitinger

Kuno Neumeier, CEO der auf Logistikimmobilienberatung spezialisierten Logivest Gruppe und Sprecher des Themenkreises Logistikimmobilien der Bundesvereinigung Logistik, hat sich in einem am 13. Dezember verschickten Statement an die Bundesregierung gewandt.

„Unter dem Motto ,Fortschritt wagen‘ haben sich SPD, Grüne und FDP zusammengetan“, so Neumeier. „Dass sich dieses Motto auch auf die Logistik bezieht, ist meine große Hoffnung. Denn so wichtig neue Radwege und grünere Innenstädte sind, so muss doch weiterhin die Versorgung sichergestellt sein.“

Hierzu bedürfe es neuer Gewerbegebiete und Logistikflächen und analog dazu eines infrastrukturellen Wachstums, so Neumeier weiter. Schon heute könne der Straßenbau mit den gestiegenen Anforderungen kaum Schritt halten. Was das Wirtschaftsfeld Logistik benötige, seien durchdachte Straßenkonzepte inklusive Anlieferungs- und Ladezonen.

„Denn nur wenn wir Logistik und Infrastruktur parallel zueinander ausbauen, können wir die Belieferung der letzten Meile sicherstellen und mit dem E-Commerce-Boom Schritt halten, ohne einen Verkehrskollaps zu erleben“, so Neumeier.

„Deshalb mein Appell an die neue Regierung: Lassen Sie uns gemeinsam Konzepte erarbeiten: Für interkommunale Gewerbegebiete und Campuslösungen, bei denen die Logistik integriert statt ausgeschlossen wird!“

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