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Anlieferkonzepte: Ökologische Aspekte berücksichtigen

Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) arbeitet an Bewertungs-Software.
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Matthias Pieringer

Im Forschungsprojekt „Ökologie- und logistikkostenorientierte Auswahl von Anlieferkonzepten“ untersucht das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH), wie der Kohlendioxidausstoß und andere umweltrelevante Aspekte bemessen werden können.

Um alle logistischen und ökologischen Kosten abzubilden und zu bewerten, entwickeln die Ingenieure eine Methode: Eingebettet in eine Software soll sie Unternehmen helfen, Anlieferkonzepte zu bewerten und sie so bei der Entscheidung für oder gegen ein Konzept unterstützen. Auch nachträgliche Bewertungen von bestehenden Anlieferkonzepten sollen damit möglich werden.

Die existierenden Anlieferkonzepte für produzierende Unternehmen werden dazu in Einzelschritte wie Lagerung, Transport und Warenannahme zerlegt, die dann wiederum näher betrachtet werden. So sind zum Beispiel beim Transport das Transportmittel und die zurückzulegende Strecke relevante Kriterien; zur Warenannahme gehören nicht nur die beteiligten Mitarbeiter, sondern beispielsweise auch Hilfsmittel wie Gabelstapler und die benötigte Energie.

Im zweiten Schritt prüfen die Ingenieure des IPH, welche Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren und ökologischen Aspekten bestehen. Fertigt ein Unternehmen zum Beispiel in kleinen Losgrößen, so wird weniger, aber dafür öfter geliefert. Häufigere Transporte verursachen, so das Institut, mehr Kraftstoffverbrauch, einen höheren Schadstoffausstoß und möglicherweise auch mehr Abfälle.

Das geförderte Forschungsprojekt startete im Spätsommer 2012 und läuft insgesamt 24 Monate. Fünf kleine und mittlere Unternehmen aus Norddeutschland hätten bereits ihre Teilnahme zugesagt, teilte das IPH kürzlich mit.

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