Aconlog: Projektentwickler setzt Spatenstich für 10.000 Quadratmeter große Logistikimmobilie in Kerpen

Aconlog Projektentwicklung errichtet im Industriegebiet Kerpen zusammen mit Generalunternehmer List Bau spekulativ eine 10.000 Quadratmeter große Single-Tenant-Immobilie für Logistik und Light Industrial.

Spatenstich für Aconlog-Logistikzentrum in Industriegebiet Kerpen (v.l.): Stephan Langer, geschäftsführender Gesellschafter von List Bau Bielefeld, Andreas Comacchio, Geschäftsführer WFK Wirtschaftsförderung Kerpen, Oliver Blüher, Geschäftsführer von Aconlog Projektentwicklung, Dieter Spürck, Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen, und Christoph Tischler, Projektleiter bei Aconlog Projektentwicklung. (Bild: Aconlog, Fotograf: Krischer)
Spatenstich für Aconlog-Logistikzentrum in Industriegebiet Kerpen (v.l.): Stephan Langer, geschäftsführender Gesellschafter von List Bau Bielefeld, Andreas Comacchio, Geschäftsführer WFK Wirtschaftsförderung Kerpen, Oliver Blüher, Geschäftsführer von Aconlog Projektentwicklung, Dieter Spürck, Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen, und Christoph Tischler, Projektleiter bei Aconlog Projektentwicklung. (Bild: Aconlog, Fotograf: Krischer)
Gunnar Knüpffer

Die Aconlog Projektentwicklung GmbH hat am 21. März im Industriegebiet Kerpen mit rund 60 Gästen den Spaten für eine Brownfield-Entwicklung gesetzt. In der Zeißstraße 4 errichtet der Kölner Projektentwickler spekulativ auf einem 18.200 Quadratmeter umfassenden Grundstück mit 24/7-Nutzung eine über 10.000 Quadratmeter große Immobilie für die Logistik beziehungsweise Light Industrial (Leichtindustrie), ist einer Pressemitteilung von Aconlog vom 22. März zu entnehmen.

Die Immobilie mit einer lichten Höhe von zwölf Metern befindet sich am Autobahnkreuz A4 / A61 Kerpen. Einem zukünftigen alleinigen Nutzer stehen insgesamt 9.600 Quadratmeter Hallen-, 1.260  Quadratmeter Mezzanine- sowie circa 300 Quadratmeter Bürofläche und 43 Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Im Umfeld sind vorrangig Unternehmen aus den Branchen Handel, Logistik und Spedition sowie Leichtproduktion ansässig.

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt endlich mit den Bauarbeiten losgeht und wir in die Vermarktung einsteigen können. Wir danken dem Unternehmen Heermann Abbruch für die sehr gute, schnelle und reibungslose Zusammenarbeit und dafür, dass sie uns eine Baustelle in einem Top-Zustand übergeben haben“, sagte Christoph Tischler, Projektleiter bei der Aconlog Projektentwicklung GmbH.

Aconlog hatte das bebaute Grundstück 2020 von der Kreuser GmbH & Co KG erworben und mit dem Verkäufer einen Sale-and-Lease-Back-Vertrag bis Herbst 2023 abgeschlossen. Seit November 2023 läuft der Abriss des in die Jahre gekommenen 7.200 Quadratmeter großen Bestandsgebäudes, mit dem Aconlog das Unternehmen Heermann Abbruch aus Gescher mandatiert hatte. Durch den Abbruch hat Aconlog 7.500 Kubikmeter RC-Material gewonnen, welches der Projektentwickler im Sinn der Kreislaufwirtschaft vor Ort wieder einbauen wird.

Mit dem Spatenstich können nun die Erdarbeiten und im Anschluss die Hochbauarbeiten beginnen, womit Aconlog den Generalunternehmer List Bau aus Bielefeld beauftragt hat. Der Zeitplan sieht vor, die Dacheindeckung, den Einbau der Fenster und Türen sowie die Fassadenarbeiten bis Mitte August dieses Jahres vollständig abgeschlossen zu haben. Danach beginnt der Innenausbau.

Die Fertigstellung des Objektes im Aconlog-typisch grünen Strich-Code-Design und die Übergabe an den zukünftigen Mieter ist für Mitte des vierten Quartals 2024 terminiert. Die Immobilie wird dann zwölf Rampentoren sowie zwei ebenerdige Toren haben.

Die Beheizung aller Hallen-, Büro- und Sozialflächen wird ressourcenorientiert über mehrere Luft-Luft Wärmepumpen, die auf dem Dach installiert sind, realisiert. Eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach befindet sich über die Tochterfirma Aconlog Solar GmbH in der Planung.

Mit dem neuen Bauvorhaben erhöht Aconlog sein Entwicklungsvolumen an drittverwendungsfähigen, energetisch effizienten Neubauflächen allein in Kerpen auf insgesamt knapp 39.000 Quadratmeter, wenn man das 2022 fertiggestellte Gemeinschaftsprojekt für eine 28.000 Quadratmeter große Kühllogistikhalle in der Röntgenstraße in Kerpen Türnich hinzuzählt.