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3D-Druck: TNT möchte Szenarien diskutieren

Logistikdienstleister sieht neue Geschäftsmöglichkeiten in Deutschland.
3D-Drucker, wie hier auf der Messe LogiMAT 2015 zu sehen, bauen Objekte Schicht für Schicht auf (Symbolfoto). (Foto: Pieringer)
3D-Drucker, wie hier auf der Messe LogiMAT 2015 zu sehen, bauen Objekte Schicht für Schicht auf (Symbolfoto). (Foto: Pieringer)
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Matthias Pieringer

Der Logistikdienstleister TNT möchte gemeinsam mit seinen deutschen Kunden „innovative Logistikprozesse für die anbrechende Zeit des 3D-Drucks“ entwickeln. Kunden hätten die Möglichkeit, mit TNT-Fachexperten denkbare Szenarien oder Prozesse für additive Fertigung durchzuspielen und zu diskutieren“, teilte die TNT Express GmbH am 18. Mai in Troisdorf mit. Hierfür habe der Logistikdienstleister an mehreren seiner Mehrwertlogistik-Standorte in Deutschland 3D-Druck-Stationen eingerichtet.

„In den kommenden Jahren werden sich die Anforderungen unserer Kunden durch den 3D-Druck verändern“, sagte Willem Prinsen, Geschäftsführer von TNT in Deutschland. Diese Zukunft würde man gerne mitgestalten.

Sowohl für Große als auch Kleinere

TNT richtet sich mit dem Diskussions-Angebot zum 3D-Druck sowohl an große Unternehmen mit komplexen Supply-Chain-Anforderungen als auch an kleinere und mittelständische Kunden, die bisher kaum Berührungspunkte mit dem additiven Fertigungsverfahren haben.

Langfristig plant TNT nach eigenen Angaben, seine deutschen Kunden auch bei der Integration des 3D-Drucks in individuelle, produktive Prozesse zu unterstützen. „Wir gehen davon aus, dass es bereits in einigen Jahren effiziente Einsatzmöglichkeiten für unsere Kunden, etwa im Bereich der Ersatzteillogistik oder durch eine zunehmende Produktindividualisierung, geben wird“, sagte Martin Winand, der als Produktmanager für Value Added Services das 3D-Druckprojekt bei TNT leitet.

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