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nachhaltiger Schienengüterverkehr

Auf dem grünen Weg

Schienengüterverkehr wird jetzt noch nachhaltiger: Mit DBeco fuel bietet DB Cargo den Biokraftstoff HVO ab sofort auch für den regulären Betrieb an.

Bild: DB Cargo
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DB Cargo

Der neue Biokraftstoff HVO, kurz für Hydrotreated Vegetable Oil, der aus biologischen Pflanzen- und Abfallresten gewonnen wird, verursacht rund 90 Prozent weniger CO2-Emissionen als herkömmlicher Diesel. Als DBeco fuel erweitert der nachhaltige Treibstoff die Produktpalette der Eco Solutions von DB Cargo und ist seit Juni für alle Dieselloks bei DB Cargo Deutschland freigegeben. Europas größte Güterbahn spart damit auch auf allen nicht-elektrifizierten Strecken nochmals reichlich CO2.

Pionier in Sachen Klimaschutz

Besonders nachhaltig und wichtig: Für die Herstellung von HVO werden keine zusätzlichen Anbauflächen genutzt, die in Konkurrenz mit Nahrungs- und Futtermittelprodukten stehen. Zudem ist der Biokraftstoff frei von Palmöl, und bei der Verbrennung im Motor wird ausschließlich die CO2-Menge freigesetzt, die der Atmosphäre zuvor beim Wachstum der Pflanzen entzogen wurde. So entsteht ein fossilfreier, fortschrittlicher und hochwertiger Biokraftstoff, dessen chemische Struktur der von Standard-Dieselkraftstoff sehr nahekommt und den fossilen Brennstoff deshalb künftig ersetzen soll.

„Im Vergleich zu Standard-Dieselkraftstoff kann eine CO2-Reduzierung um rund 90 Prozent realisiert werden“, erklärt Jörg Schneider, Head of Climate Protection and Energy bei DB Cargo: „Zudem kann derzeit technologisch noch nicht auf Dieselmotoren verzichtet werden, da alternative Antriebstechnologien wie Brennstoffzellen für die Leistungsbereiche im Schienengüterverkehr noch nicht verfügbar sind.“

Diesel- und Rangierloks von DB Cargo sind so künftig in der Lage, auch die letzte Meile CO2-neutral zu bedienen.

Rolls-Royce gibt mtu-Bahnmotoren für nachhaltige Kraftstoffe frei

Der neue Biokraftstoff ist so gut, dass auch Rolls-Royce die ersten seiner mtu-Motoren für die Bahn-Anwendung für den nachhaltigen Kraftstoff freigibt – weitere Motorvarianten werden kurzfristig folgen. Damit setzt auch der Traditionshersteller ein wichtiges Zeichen für einen noch klimafreundlicheren Schienenverkehr. Eine nachhaltige Freigabe der Motoren für die klimafreundlichen Kraftstoffe setzt eine Reihe von Tests und Erprobungen voraus. Dafür hat Rolls-Royce zusammen mit DB Cargo mtu-Motoren der Baureihe 4000 mit HVO in Lokomotiven getestet. Ein weiterer Feldtest mit RDC Autozug Sylt läuft derzeit noch. Das Ergebnis bei DB Cargo:

„Wir konnten HVO problemlos in unseren Fahrzeugen einsetzen, ohne Abstriche bei Leistung und Zuverlässigkeit“,

sagt Ali Dogru, Head of Assets and Maintenance bei DB Cargo.

 

„Nachhaltigkeit ist die neue Währung in der Logistik“

Auch Dr. Sigrid Nikutta, DB-Vorstand für Güterverkehr und Chefin der DB Cargo AG, ist überzeugt:

„Wir haben die Quadratur des Kreises geschafft – wir können mit alternativen Kraftstoffen und der bestehenden Lokflotte problemlos Güterzüge vollständig CO2-neutral für unsere Kunden fahren. Zugleich investieren wir in neue Technologien und werden die Dieselloks auf Hybrid-Technologie umrüsten. Unseren Kunden können wir also maßgeschneiderte klimafreundliche Lieferketten anbieten – und am Ende die Wertschöpfung ‚Made in Germany‘ klimaneutral organisieren. Viele Kunden haben uns bereits signalisiert, dass sie genau darauf warten: Nachhaltigkeit – das ist die neue Währung in der Logistik, und wir schaffen sie buchstäblich bis auf den letzten Meter der Lieferkette!“

Wie HVO hergestellt, getestet und jetzt in den Regelbetrieb überführt wird, lesen Sie in den Logistik-News von DB Cargo.