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Innovationen

Erfolgreich in Anwerbung und Export von Innovation: Litauen attraktiv für deutsche Investoren

Litauen verdankt sein innovationsfreundliches und innovationsstarkes wirtschaftliches Umfeld sowohl den innovationsfreudigen Unternehmen im eigenen Land als auch ausländischen Investoren, nicht zuletzt aus Deutschland.

Mehr als 90% der Produktion von Kaunas FEZ-Unternehmen, einschließlich des Garagentorherstellers Ryterna, wird in westeuropäische Märkte exportiert. | Bild: Kaunas
Mehr als 90% der Produktion von Kaunas FEZ-Unternehmen, einschließlich des Garagentorherstellers Ryterna, wird in westeuropäische Märkte exportiert. | Bild: Kaunas
Kaunas

Reaktionsschnelle Innovationen

Technische Lösungen für Krisensituationen erfordern Innovationsgeist und blitzschnelle Reaktion. Dank vereinter Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft sicherte sich Litauen in der Pandemie die nötige Schutzausrüstung. Der Medizinproduktehersteller Intersurgical in Litauen konnte über Nacht Modelle für besonders sichere Atemschutzmasken entwickeln - schon Tage später erging ein Auftrag des Gesundheitsministeriums über eine Million Stück. Einige Profis der Innovations-Avantgarde organisierten binnen nur einer Woche den Hackathon Hack the Crisis, der etwa fünfzig Lösungen für den öffentlichen Sektor und die Privatwirtschaft hervorbrachte.

Solche raschen Reaktionen der Wirtschaft und Technologieentwicklung erfordern den entsprechenden Kontext von Kompetenz und Innovationskultur, wie er seit Jahrzehnten von litauischen und innovativen internationalen Unternehmen gepflegt wird. Ein Vorreiter dieser Bewegung ist die litauische Elinta, ein Innovationsmotor und Player in der Elektromobilität. Nach Überzeugung von Geschäftsführer Vytautas Jokužis muss die moderne Wirtschaft 30 bis 70 % ihres Gewinns in Neuerungen investieren.

Deutsche Investoren: Industrie neu gedacht

Die Automobilindustrie ist in Litauen zwar ein relativ junger Wirtschaftszweig, verzeichnet aber ein beeindruckendes Wachstum. Dies ist maßgeblich zwei deutschen Investoren zu verdanken, nämlich den Unternehmen Hella und Continental mit ihren Produktionsstandorten in der Freien Wirtschaftszone (FWZ) Kaunas. Für Litauen insgesamt spielt der deutsche Markt eine wichtige und dynamisch zunehmende Rolle. 2019 war Deutschland unser viertgrößter Handelspartner mit einem Direktinvestitionsvolumen zur Jahresmitte von 1,25 Mio. Euro.

Gerold Lucas, Mitglied der Geschäftsleitung von Hella, führt die fast unglaubliche Gründungsgeschichte von Hella Lithuania auf das besonders günstige Geschäftsklima in Litauen zurück:

„Die Entscheidung zum Bau unserer Produktionsanlage in der FWZ Kaunas fiel im Januar 2017; im Oktober war der Bau schon begonnen! Es heißt, in China gingen solche Prozesse sehr schnell, aber ich kann sagen, in Litauen gehen sie noch viel schneller.“

Die 2019 eröffnete Produktionsanlage von Continental für Elektronikprodukte mit hohem Mehrwert ist die bedeutendste Investition in das produzierende Gewerbe in Litauen in 20 Jahren; über 5 Jahre sind Investitionen von insgesamt 95 Mio. Euro vorgesehen. Nach Worten des Geschäftsführers von Continental Automotive Lithuania Shayan Ali war das wissenschaftliche Potenzial mit ausschlaggebend bei der Entscheidung für diesen Standort: Kaunas verfügt über eine der größten und einflussreichsten technischen Universitäten der Region, die Ingenieure zahlreicher Fachrichtungen ausbildet.

Experten zufolge fällt die Entscheidung deutscher Investoren für Litauen dank der guten Infrastruktur, der konkurrenzfähigen Lohnkosten, der europäischen Mentalität der Mitarbeiter und des Angebots an qualifizierten Arbeitskräften vor Ort.