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Automatisierung und Lageroptimierung

Automatisierung und Lageroptimierung im Brownfield: Fitnesskur für die Intralogistik

Deutlich mehr Platz und Produktivität im Bestandslager: Dem Trockenfruchtverarbeiter Madi Ventura in Chieve bescherten Linde-Lösungen eine reiche Ernte.

Das neu geplante Hochregallager bescherte Madi Ventura 4.000 zusätzliche Palettenstellplätze. Bedient wird die Anlage von zwei automatisierten Schmalgangstaplern Linde K-MATIC. | Bild: Linde Material Handling GmbH
Das neu geplante Hochregallager bescherte Madi Ventura 4.000 zusätzliche Palettenstellplätze. Bedient wird die Anlage von zwei automatisierten Schmalgangstaplern Linde K-MATIC. | Bild: Linde Material Handling GmbH
Linde Material Handling

Ob in Müslis, Desserts oder als Snack: Trockenfrüchte und Nüsse werden – nicht erst seit der Erfindung des Wortes Superfood – immer beliebter.

„Allein im letzten Jahrzehnt ist unser Umsatz um 25 % gestiegen“, berichtet Giuseppe Calvini, Betriebsleiter des Trockenfruchtverarbeiters und -importeurs Madi Ventura mit Hauptsitz im norditalienischen Chieve. Dort werden binnen zwölf Monaten mehr als 18.000 Tonnen Produkte umgeschlagen, Tendenz steigend. Ergo: „Wir kamen um eine Erweiterung unseres Produktionsbereichs nicht herum“, bringt es Calvini auf den Punkt. Klar, dass dabei auch die Intralogistik in Teilen neu gedacht werden wollte.

Ambitionierte Agenda

Mehr Platz für die Produktion, mehr Lagerfläche im Bestand und eine automationsgestützte, skalierbare Logistik: Mit diesem Lastenheft trat Madi Ventura an Linde MH als Generalunternehmer heran.

„Wir waren auf der Suche nach einem Lieferanten, der uns von der Analyse bis zum vollständigen Betrieb umfassend unterstützt“, betont Logistikleiter Simone Gedda.

Das neu zu designende automatisierte Fertigwarenlager sollte dabei auch mit Betriebsbereichen interagieren können, in denen bedienergeführte Flurförderzeuge und Fußgänger unterwegs sind. Zugleich wünschte der Kunde, das ehrgeizige Projekt während des laufenden Betriebs zu realisieren.

Automatisierte Geräte arbeiten Hand in Hand

Als ersten Schritt konzipierte Linde MH ein neues Lagerlayout. Auf dessen Basis wurde dann ein neues Hochregallager mit zehn Gängen und sechs Lagerebenen installiert, das dem Unternehmen ohne Hallenneubau rund 4.000 zusätzliche Palettenstellplätze bescherte. Die Bedienung der für Menschen unzugänglichen Anlage übernehmen zwei automatisierte Schmalgangstapler Linde K-MATIC, konstruiert für Lasten von bis zu 1.500 Kilogramm und Hubhöhen von maximal 16 Metern. Großer Vorteil: Dank Konturnavigation navigieren die Geräte äußerst sicher, ohne auf Leiterbahnen oder Reflektoren angewiesen zu sein. Für die Warenbereitstellung und -abholung zeichnen wiederum fünf Hochhubwagen Linde L-MATIC AC mit einer Gesamtkapazität von 39 Paletten/h verantwortlich. Die Transportrouten für die Fahrzeuge werden auf Basis der Daten des hauseigenen Lagerverwaltungssystems über den Linde Robot Manager vorgegeben.

Auch die fünf automatisierten Linde L-MATIC AC in der Warenbereitstellung und -abholung bei Madi Ventura kommen dank Konturnavigation ohne Reflektoren oder andere Hilfsmittel aus. | Bild: Linde MH

Auch die fünf automatisierten Linde L-MATIC AC in der Warenbereitstellung und -abholung bei Madi Ventura kommen dank Konturnavigation ohne Reflektoren oder andere Hilfsmittel aus. | Bild: Linde Material Handling GmbH

Benefits auf ganzer Spur

Nach der Umsetzung des Projekts – die wie gewünscht während des operativen Betriebs erfolgte – fährt Madi Ventura eine reiche Ernte ein: So werden 98 Prozent aller Aufträge durch die Linde-Automatisierungslösungen fehlerfrei abgewickelt, selbst bei Spitzenmengen von 150 Tonnen Ware pro Tag. Und: Die durch die Automation gewonnenen Daten helfen dem Unternehmen, weiteres Optimierungspotenzial zu identifizieren.

„Seit dem Go-Live hat sich auch die Arbeitsweise unserer Beschäftigten geändert. Sie sehen die Automatisierung nicht mehr als Konkurrenz, sondern verstehen sie als nützliche Unterstützung. Wir haben den Menschen also nicht durch Maschinen ersetzt, sondern seine Professionalität erhöht“, resümiert Logistikleiter Gedda.