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Ostfalia Hochschule - Logistik und Informationsmanagement: Das Beste aus zwei Welten

Foto: Hoschule Ostfalia
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Redaktion (allg.)

Wer in Salzgitter-Calbecht Logistik und Informationsmanagement studiert, hat gute Berufschancen. Denn der Studiengang verbindet Wissen aus der Mathematik und IT mit Logistik.

Calbecht, genauer Salzgitter-Calbecht, zwischen Hannover, Braunschweig und dem Harz beherbergt den jüngsten Standort der Ostfalia Hochschule. Sport- und Tourismusmanagement sind in puncto Studentenzahlen die Renner, aber Logistik kann dort in einer für Fachhochschulen einzigartigen Ausprägung studiert werden: Der Studiengang Logistik- und Informationsmanagement (LIM) verbindet Mathematik und Informatik mit Logistik. Die ersten Studierenden haben ihre Abschlüsse schon in der Tasche, die zweite Generation folgt jetzt nach. Wer nicht tief in der Materie drin ist, fragt sich womöglich: Ist diese Kombination einzigartig in einer Zeit, in der fast jeder ständig vor einem Rechner sitzt? „Informatik bietet mehr als Excel und Powerpoint. Und Mathematik hört nicht bei Zinsrechnung auf“, sagt Prof. Dr. Siegfried Jetzke von der Ostfalia Hochschule, der LIM in seiner aktuellen Form konzipierte.

Viel dreht sich im Studium um Bits & Bytes sowie Algorithmen. Was ist aber die neueste Technik? Brauche ich als Logistiker überhaupt die neueste Technik oder sollte es die robusteste sein? Diesen und vielen anderen Fragen gehen die Studenten an der Hochschule nach. Ein anderes Beispiel: Die Logistik ist eine Branche, wo Geschwindigkeit zählt. Ist eine Millisekunde schnell genug für eine Berechnung oder ist eine Mikrosekunde notwendig? Muss die Simulation eines neuen Logistikkonzeptes in einer Minute erledigt sein oder darf es auch eine Stunde dauern? Ist ein neuer Rechner nötig, wenn die Rechenzeit zu lang ist oder ein anderer Algorithmus? Viele Fragen stellen sich die Studenten an der Ostfalia Hochschule und auf die meisten gibt es mehrere Antworten.

Aber welche sind brauchbar? Fängt ein Mathematiker an, über Algorithmen und deren Laufzeitverhalten zu sinnieren und ergänzt der Informatiker sein Wissen über Schwarmintelligenz und die Leistungsfähigkeit von arallelrechnern, schwindet bei Praktikern schnell jegliches Verständnis ob all dieser Theoretisiererei. „Der Studiengang LIM schlägt die Brücke zwischen praktischen Bedürfnissen der Logistik und informatischen und mathematischen Möglichkeiten. Diese Verbindung zwischen Theorie und Praxis ist etwas Besonderes. Dadurch heben wir uns von Studierenden anderer Logistikstudiengänge ab, was natürlich unsere Chancen in der Berufswelt verbessert“, sagt Sandro Lungarella. Er machte 2011 seinen Bachelor und hält sich nun als Mitarbeiter eines mittelständischen Unternehmens in Japan und Thailand auf, um die dortigen Niederlassungen bei EDV-Projekten zu unterstützen.
Praxis und Theorie
„Theorie anwendungsfertig in die Praxis zu bringen, junge Menschen zu begeistern und zu befähigen, moderne Methoden nutzen zu können.“ Das sieht Jetzke als originäre Aufgabe einer FH. Natürlich müssten Studenten in Salzgitter auch
Fächer wie „Buchführung und Bilanzierung“ oder „Innerbetriebliche Logistik“ belegen, aber eben auch „Automaten und Agenten“, erläutert der Hochschuldozent. „Diese Mischung stellt das Besondere an diesem Studiengang dar“, betont sein ehemaliger Student Lungarella. Für Kathrin Grochla, die gerade ihr Praxissemester absolviert, war diese Mischung die Herausforderung, die sie suchte und gerne annahm. Das Studium ist ihr nicht immer leicht gefallen, aber aufgegeben wie so manche der Kommilitonen hat sie nie. „Labore, kleine Lerngruppen und eine angenehme Atmosphäre.

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Die Arbeitsbedingungen haben mir geholfen, beim Studieren durchzuhalten“, sagt Grochla. „Studierende sollen sich mit Inhalten auseinandersetzen, nicht mit unnötigen Reglementierungen.“ Bürokratische Hürden räumt die Hochschule den jungen Menschen so weit wie möglich aus dem Weg. Das Arbeiten soll Spaß machen. Der Lohn für die Mühen ist in der Regel hoch. „Die Absolventen sind in der Lage, sowohl die Logistiker als auch die Informatiker zu verstehen“, sagt Jetzke. Ein Abschluss an der Hochschule eröffnet den Berufsanfängern vielfältige Möglichkeiten in der Wirtschaft. Bei Logistikdienstleistern können sie den Einsatz moderner Technik unterstützen, bei Softwarespezialisten die Entwicklungen von neuen Tools. Doch nicht jeder Absolvent steigt unmittelbar nach dem Abschluss in die Wirtschaft ein. Sandro Lungarella wird seinen Arbeitsplatz wieder gegen einen Studienplatz im Operations Research tauschen. „Das Studium in Calbecht hat mich motiviert, weiterzumachen“, sagt er.

Ob Job in der Wirtschaft, Masterabschluss oder Promotion: Junge Menschen entscheiden aus ganz unterschiedlichen Motiven, welchen Weg sie einschlagen. Die Hochschule freut sich sowohl über diejenigen, die sich weiter ausbilden lassen als auch über die, die ein gutes Jobangebot von einem Unternehmen annehmen. Da die Resonanz aus der Wirtschaft ziemlich gut ist, glauben die Hochschulvertreter, dass sie mit dem LIM auf einem guten Weg sind – auch wenn Abiturienten, sobald sie von dem Studiengang hören, erst einmal zu einer Landkarte greifen, um Calbecht zu finden. (p/jö)

Dieser Artikel erschien in der LOGISTIK HEUTE-Ausgabe 09/2011

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