Logistiker der Zukunft: EUFH Brühl startet dualen Studiengang Logistikmanagement-Nachwuchs braucht Praxis und Theorie

Redaktion (allg.)

Entgegen dem allgemeinen Trend auf dem Arbeitsmarkt gibt es in der Logistik eine stark steigende Nachfrage nach gut qualifizierten Nachwuchskräften. Die Europäische Fachhochschule (EUFH) in Brühl bietet daher jetzt den dualen Studiengang Logistikmanagement an, der Theorie und Praxis miteinander verzahnt. Denn qualifizierter Managementnachwuchs braucht praktische Erfahrung und theoretische Fachkenntnisse gleichermaßen.

Gelernten Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistung fehlt es häufig beim Berufseinstieg noch an fachspezifischem Wissen, insbesondere im Bereich der modernen Logistiktechnologien, aber auch auf betriebswirtschaftlichem Gebiet. Da Logistiker heute in den Unternehmen mit Führungsaufgaben betraut sind, ist auch ein hohes Maß an sozialer Kompetenz unverzichtbar geworden. Nicht zuletzt fehlen oft die für eine Tätigkeit auf internationalen Märkten nötigen Fremdsprachenkenntnisse.


Aber auch Berufseinsteiger nach einer akademischen Erstausbildung werden den branchenspezifischen Anforderungen nicht immer gerecht. Viele Studiengänge sind zu theorielastig; den Absolventen fehlt häufig der Praxisbezug. Die Inhalte des Grundstudiums sind zu wenig spezialisiert und beschäftigen sich in der Hauptsache mit generellen betriebs- und volkswirtschaftlichen Themen. Das Hauptstudium bleibt oft im Schwerpunkt auf einzelne Teilbereiche der Logistik beschränkt und ist traditionell noch sehr stark verkehrsorientiert.#


Von Beginn an auf die so wichtige Vermittlung praktischer Erfahrung setzt die Europäische Fachhochschule (EUFH) in Brühl. In Anlehnung an das Modell der Berufsakademien bietet die staatlich anerkannte, private Fachhochschule den Studiengang Logistikmanagement in einer dualen Form an. Der Ansatz beruht auf einer engen Kooperation der Hochschule und ihrer Studierenden mit Unternehmen in der Region und in ganz Deutschland.
Jeder Studierende der EUFH hat die Chance, zugleich einen kaufmännischen Ausbildungsberuf zu erlernen und eine IHK-Prüfung abzulegen. Die meisten Logistikstudenten sind angehende Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung. Während der ersten zwei Jahre laufen Ausbildung und Studium parallel. Somit entfällt die für viele Schulabgänger schwierige Entscheidung zwischen Hochschule und Ausbildung im Unternehmen.
Auch für bereits ausgelernte Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung, die einerseits gern studieren, andererseits aber dem Berufsleben nicht für mehrere Jahre ganz den Rücken kehren wollen, bietet die EUFH eine sinnvolle Alternative. Wer möchte, kann die Praxisphasen auch in Form eines Langzeitpraktikums im Unternehmen absolvieren. So bleibt der direkte Kontakt zum Beruf während des Studiums gewahrt, und zugleich wird der Erwerb wertvollen Fachwissens ermöglicht.

Werbeinblendung:
Advertorial

Effizient mit KI: So optimieren Unternehmen ihr Bestandsmanagement

Mit SMATRICS in die Zukunft der Transportbranche


Das Erlernen von theoretischen Kenntnissen und praktischen Fertigkeiten baut beim dualen Studium aufeinander auf; erworbenes Wissen findet unmittelbare praktische Anwendung, und Erfahrungen aus der Praxis werden durch qualifizierte Fachkenntnisse untermauert. Was sich in den Wirtschaftsbereichen Handel und Industrie an der EUFH schon bewährt hat, ist seit Oktober 2003 auch im Fachbereich Logistik möglich.
An der EUFH erlangen die Studierenden nach insgesamt sieben Semestern ihren international anerkannten Abschluss Diplom-Kaufmann/frau (FH) mit Fachrichtung Logistik.
Die Konzeption des Studiengangs bietet die ganze Bandbreite der Logistik an und ist nicht nur verkehrsorientiert. Die strategischen Gesichtspunkte der Logistik sind genauso Studieninhalte wie alle funktionalen Teile: Distributions-, Produktions- und Beschaffungslogistik, Marketing und Vertrieb, Materialwirtschaft und technische Logistik gehören zu den vermittelten theoretischen Kenntnissen. Stark branchenbezogene Aspekte spielen an der EUFH eine besondere Rolle, und die Logistik wird intensiv aus der Perspektive des Dienstleisters beleuchtet. Professor Dr. Johannes Wolf, Dekan für Logistikmanagement an der EUFH, betont noch einen weiteren wichtigen Aspekt: „Erfolgreiches Logistikmanagement setzt insbesondere auch voraus, unternehmensinterne und unternehmensübergreifende logistische Prozessketten zu verstehen.“
Der Studiengang setzt auch einen starken Akzent auf die Vermittlung zusätzlicher, nicht unmittelbar fachbezogener Fähigkeiten. Die EUFH bietet Schulungen im Bereich der so genannten „Soft Skills“ an; dazu gehören zum Beispiel Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit oder auch verschiedene Präsentationstechniken. Besonders von Führungskräften werden solche zusätzlichen Qualifikationen heute erwartet.
Ein Auslandssemester an einer Hochschule nach Wahl ist fester Bestandteil des Hauptstudiums, denn ein Auslandsaufenthalt bringt Erfahrungen mit sich, die bei einer Tätigkeit auf internationalen Märkten immer wichtiger werden. Partnerhochschulen der EUFH gibt es in Fernost, den USA und überall in Europa. Daneben gehört intensives Fremdsprachentraining zu den Schwerpunkten eines Studiums an der EUFH. Englisch und mindestens eine weitere Fremdsprache sind wichtige Studieninhalte.

 

Autorin:
Renate Kraft, Europäische Fachhochschule (EUFH), Brühl, www.eufh.de.

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Logistiker der Zukunft: EUFH Brühl startet dualen Studiengang Logistikmanagement-Nachwuchs braucht Praxis und Theorie
Seite | Rubrik