Intralogistik & Industrie 4.0: Neue Geschäftsmodelle, Technologien & Services erschließen Potenziale: Durch Kooperation zur Innovation

Prof. Dr. Michael Hauth, Vorstandsvorsitzender Intralogistik-Netzwerk Baden-Württemberg | Foto: Michael Hornung
Prof. Dr. Michael Hauth, Vorstandsvorsitzender Intralogistik-Netzwerk Baden-Württemberg | Foto: Michael Hornung
Redaktion (allg.)

Die Verbindung der Begriffe „Intralogistik“ und „Industrie 4.0“ beansprucht alle Objekte in der Wertschöpfungskette innerhalb des Produktionssystems miteinander zu vernetzen, um die Anforderungen aus den Trends wie E-Commerce, Individualisierung sowie Mass-Customization zu bewältigen. Gesucht werden in diesem Kontext neue Geschäftsmodelle, technische Neuheiten und Services, die – gestützt auf die Intralogistik – weitere Potenziale in Effizienz, Flexibilität und Anpassungsgeschwindigkeit erschließen.
Angespornt von derartigen Erfordernissen des Marktes gründeten innovative Anwender, Hersteller und Hochschulen bereits im Jahr 2006 den Verein Intralogistik-Netzwerk in Baden-Württemberg e.V. (I.N.). Als deutsches Kompetenznetzwerk bündelt I.N. Kompetenzen, initiiert förderfähige Projekte und beschleunigt Innovationen.
In dem I.N.Verbundprojekt KARIS wurden beispielsweise die Grundlagen geschaffen, um die Intralogistik flexibler hinsichtlich Auftragsmenge, Layout und Mensch-Maschine-Interaktion zu gestalten – kontinuierlich während der Systemnutzungsphase, ohne Re-Engineering, ohne Umbauten und ohne zusätzliche Investitionen. Mit der Einbeziehung von Haustechnik und ERP-System in die Planung und Steuerung eines Logistikzentrums können deutliche Einsparungen ohne weitere Investitionen erzielt werden. Das beweist das I.N.Projekt „Green Warehouse“.
In themenbezogenen Fachgruppen im Modus „Expert meets Expert“ überführt I.N. die notwendige Verknüpfung von Technologien, Prozessen und Menschen in Projekte und Lösungen. Alle interessierten und innovativen Unternehmen sind zur Mitwirkung in den I.N.Fachgruppen ein­geladen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nutzen die Fachgruppen als erweiterte „Ideenfabrik“ für Forschung und Entwicklung. Für den Standort Deutschland ist die Geschwindigkeit der Umsetzung neuer Ideen eine zentrale Herausforderung im Weltmarkt – wir stellen uns dieser Aufgabe.

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