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Gastkommentar: Es geht nicht um Beton, sondern um Dienstleistung

Fred-Markus Bohne, Managing Partner von Panattoni Europe. (Foto: Panattoni Europe)
Fred-Markus Bohne, Managing Partner von Panattoni Europe. (Foto: Panattoni Europe)
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Matthias Pieringer

Die Projektentwicklung im Industrie- und Logistiksektor, in dem sich Panattoni Europe bewegt, boomt. Die hohe Nachfrage nach modernen, strategisch sinnvoll und verkehrstechnisch günstig gelegenen Lager- oder Distributionszentren und insbesondere innerstädtischen Umschlag- und Last-Mile-Anlagen konnten wir in der jüngeren Vergangenheit zumeist befriedigen.

Doch die Limitierungen nehmen zu. Behördliche Genehmigungsprozesse ziehen sich oftmals in die Länge. Der rechtliche Rahmen wird immer komplexer. Baukapazitäten sind rar und müssen frühzeitig gesichert werden. Vor allem aber stehen in den Kommunen nicht genügend geeignete Grundstücke zur Verfügung. Und da wo es Grundstücke geben würde, nämlich in den ländlichen Gebieten um die Ballungszentren, da fehlen die Arbeitskräfte. Dieses Dilemma beschreiben die Autoren der 3. Logix-Studie „Standortkompass – Flächen- und Beschäftigungspotenziale in den deutschen Logistikregionen“. Der Logix-Studie zufolge gibt es schon heute keine Region mehr, die sowohl über hohe Flächen- als auch hohe Arbeitskräftepotenziale verfügt.

Aufgrund dieser zunehmend limitierten Ressourcen und komplexeren Prozessen wandelt sich unsere Rolle als Projektentwickler. Um es überspitzt zu sagen: Wir verstehen uns längst nicht mehr als diejenigen, die eine bestimmte Menge Beton in einer vorgegebenen Anordnung auf einer grünen Wiese verbauen. Vielmehr heißt Projektentwicklung heute, intelligente Lösungen zu schaffen, die trotz der beschriebenen Restriktionen die Anforderungen der Logistiker erfüllen.

Dazu zählt vor allem die spekulative Entwicklung von Logistikparks und – in den Ballungszentren – Business Parks mit kleinteiligeren Flächen für vielfältige Gewerbe- und Logistikbetriebe auf geeigneten Brownfields. In beide Typen investieren wir massiv, allein 100 Millionen Euro fließen derzeit in die innerstädtischen Business Parks.

Bild: Panattoni Europe

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Artikel Gastkommentar: Es geht nicht um Beton, sondern um Dienstleistung
Seite 8 | Rubrik GASTKOMMENTAR
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