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Digitalisierung: Chancen zur Verbesserung der Absatzplanung nutzen

Donald Wachs, Partner bei der Management- und Technologieberatung BearingPoint (Foto: BearingPoint)
Donald Wachs, Partner bei der Management- und Technologieberatung BearingPoint (Foto: BearingPoint)
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Redaktion (allg.)
Gastkommentar

Laut der BearingPoint-Studie „Excellence in Demand Planning 2015“ erwarten 76 Prozent der Unternehmen, dass die Bedeutung der Absatzplanung in Zukunft weiter steigen wird. Damit bestätigt die Studie unsere Wahrnehmung als Berater aus vergangenen Projekten. Die Frage lautet daher: Wie kann die Absatzplanung ihrer Bedeutung gerecht werden?

Die Grundlagen scheinen die Unternehmen mittlerweile zu beherrschen, so zum Beispiel die Sicherstellung der Verfügbarkeit von aktuellen Ist-Daten. Aus Sicht von BearingPoint ist der Einsatz von anspruchsvolleren Planungsmethoden und -algorithmen einer der Bereiche, in die investiert werden sollte.

Zwei Drittel der Teilnehmer sehen sich mit einer hohen Nachfragevolatilität und/oder -saisonalität konfrontiert. Dabei wird unserer Erfahrung nach zu wenig auf die Möglichkeiten der Digitalisierung gesetzt. Beispielsweise verwenden nur vier Prozent der Unternehmen statistische Verfahren unter Zuhilfenahme von externen Indizes zur Absatzprognose. Lediglich drei Prozent der Firmen nutzen Big Data für die Erstellung der Prognosen. Das könnten die wesentlichen Gründe dafür sein, dass nur ein Drittel der Studienteilnehmer mit ihrer aktuellen Planungsgenauigkeit zufrieden sind.

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Eine weitere Herausforderung bei den Unternehmen besteht darin, den Grad der Planungsreife besser an der Planungskomplexität auszurichten. Das „Demand Planning Process Maturity Model“ beispielsweise nutzt die Planungsdimensionen Prozess, Organisation, Methoden, Applikationen und KPIs zur Bestimmung des Reifegrads. Die Studien­ergebnisse zeigen, dass der erforderliche Reifegrad bei 41 Prozent der Teilnehmer nicht der gegebenen Komplexität entspricht.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass in vielen Unternehmen Handlungsbedarf besteht. Sie sollten sich kritisch mit ihrer Absatzplanung auseinandersetzen, notwendige Optimierungen vornehmen und die Möglichkeiten der Digitalisierung zur Verbesserung der Absatzplanung aktiv nutzen.

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