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CeMAT 2018: Messe unter Beobachtung

Guten Tag,

mit leicht schläfrigen Augen stand mein Kollege Allan Leibowitz am Dienstag früh in der Lobby des Radisson Blu in Hannover, als ich ihn mit einem „´g day mate!“ begrüßte. Trotz eines 36 Stunden langen Flugs von Brisbane bis Hannover war der Chef des Onlineportals www.forkliftaction.com gut gelaunt. Und gespannt, was die Macher der CeMAT und HANNOVER MESSE an diesem Tag verkünden würden. Mehr als 200 Journalisten aus aller Welt waren der Einladung der Deutschen Messe gefolgt, um zu erfahren, was die Besucher ab 23. April in der Niedersachsenmetropole vorfinden werden, wenn die beiden Leistungsschauen gemeinsam über die Bühne gehen.

Sowohl für Lokaljournalisten aus Hannover als auch für Fachjournalisten von Down Under verkündete Dr. Jochen Köckler, Vorstandschef der Deutschen Messe AG, nicht nur das Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“, sondern auch die Begründung, warum die beiden Messen nun zusammenwachsen: Wegen der zunehmenden Vernetzung würden „die Grenzen zwischen Logistik und Produktionsprozessen verschwimmen“. Dem ist in der Tat so. Deshalb richten die Hannoveraner beispielsweise auch den Bereich „Logistics 4.0 meets Industrie 4.0“ ein. (Siehe News der Woche.) Hier präsentieren Aussteller beider Messen ihre Lösungen. Und hier wird auch diskutiert, was die Kommunikationsstandards der Zukunft sind, wie Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorstandschef des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik, betonte.

Nicht ohne Stolz präsentierte Köckler auch die Namen weltweiter Player, die große Flächen auf der CeMAT (beispielsweise Jungheinrich, Still und SSI Schäfer) oder der HANNOVER MESSE (beispielsweise SAP, Haier, IBM, Kuka, Schunk, Bosch und Schaeffler) gebucht haben. Die Zahl der gebuchten Quadratmeter oder Aussteller gab der Messechef jedoch nicht bekannt. Das folge „kurz vorher“, so der Deutsche Messe-Vorstandschef.

Fakt ist jedoch: Einige CeMAT-Aussteller, die noch vor einigen Jahren in Hannover vertreten waren, werden 2018 nicht dabei sein. Sie gehen entweder auf andere Leistungsschauen oder setzen auf eigene Veranstaltungen, wie etwa der Aschaffenburger Intralogistiker Linde. Bei der sogenannten Preview für beide Messen berichteten die Aussteller von ganz unterschiedlichen Strategien für 2018. Manche haben nur einen Stand auf der HANNOVER MESSE und keinen auf der CeMAT – etwa Sick. Andere setzen in Deutschland bei den Messeauftritten 2018 nur auf die CeMAT und verzichten beispielsweise auf die LogiMAT – etwa der Staplerbauer BYD.

Gemeinsam ist allen Playern: Sie beobachten genau, wie das neue Konzept in Hannover funktioniert. Am Ende werden alle messen, was ihnen die Events bringen. Die LOGISTIK HEUTE-Redaktion wird mit dem gesamten Team in Hannover sein – und darüber berichten. Und Kollege Allan Leibowitz wird sich wieder in den Flieger setzen – für 36 Stunden.

Es grüßt Sie herzlich

Thilo Jörgl Chefredakteur LOGISTIK HEUTE

Thilo Jörgl
Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
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