transport logistic 2015: Auf dem Weg zum Ministerium für Lebenserleichterung

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Guten Tag, kennen Sie das Ministerium für Lebenserleichterung? Es kümmert sich zum Beispiel darum, Steuern zu senken, neue Kinderbetreuungsplätze zu schaffen oder staubelastete Autobahnen auszubauen. Kurzum: Es ist für alles zuständig, was den Bürgern das Leben leichter macht.

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die schlechte zuerst: Leider gibt es dieses Ministerium noch nicht. Die Teilaufgaben der Lebenserleichterung sind in Deutschland auf verschiedene Ressorts verteilt. Und es kann durchaus vorkommen, dass im Tagesgeschäft dieses hehre Ziel – nun ja – in den Hintergrund rückt.

Jetzt die gute Nachricht: Zumindest ein Ministerium scheint nun seine wahre Aufgabe, nämlich das Leben leichter zu machen, erkannt zu haben. Zumindest ordnete Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, ihr Haus auf der transport logistic 2015 als „Ministerium für Lebenserleichterung“ ein.

In einer Gesprächsrunde über die „Digitalisierung in der Logistik“ (siehe News der Woche) erläuterte Bär zum Beispiel die Vorhaben für ein flächendeckendes schnelles Internet in Deutschland. Und sie versprühte auch jede Menge frischen Optimismus, was die Chancen durch die Digitalisierung angeht. Bei der Lebenserleichterung spielen nicht nur harte Fakten eine Rolle. Auch eine positive Sicht der Dinge hilft Berge zu versetzen.

Es grüßt Sie, von der transport logistic 2015 in München

Matthias Pieringer
Stellvertretender Chefredakteur LOGISTIK HEUTE

Matthias Pieringer
Chefredakteur (V.i.S.d.P.)

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