Risikobericht: Diese Gefahren drohen der Supply Chain in 2019

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Guten Tag, „Definitely maybe“ betitelten die Britpopper von Oasis ihr 1994 erschienenes Debutalbum – frei übersetzt: Nichts Genaues weiß man nicht. Was damals die Charts stürmte, beschreibt heute die politische Situation im Vereinigten Königreich ganz gut. Leider hat die absurd unklare Lage in Sachen Brexit so gar nichts mehr von „Cool Britannia“. Vielmehr verstärkte sie bereits 2018 die Unsicherheiten in Sachen Handelsströme – was laut des Jahresrisikoberichts von DHL Resilience360 zu den Faktoren zählt, die die größten Risiken für die Handelskette bergen.

Der Anbieter der Cloud-basierten Risikomanagement-Plattform wertete dabei die Risiko- und Störfalldaten der Plattform aus, um die größten Herausforderungen zu ermitteln, vor denen Supply Chains 2018 standen und Trends für das aktuelle Jahr zu prognostizieren. Neben der Gefahr eines ungeordneten Brexits hätten sich 2018 Streitigkeiten zwischen den USA und China verunsichernd auf das Geschäftsfeld Logistik ausgewirkt, so der Bericht.

Zu Buche schlug demnach auch die zunehmende Cyberkriminalität und das extreme Wetter. Im viertwärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen führte eine Dürre zu Rekord-Niedrigwasserständen am Rhein, die den Schiffsverkehr und Chemie- wie Stahlhersteller in Deutschland behinderten. Großbritannien hingegen wurde im Oktober von schweren Überschwemmungen heimgesucht – ein Chaos, an dem weder Theresa May noch das House of Commons in irgendeiner Form beteiligt waren. Hoffentlich bleiben beide Chaos-Szenarien – mit oder ohne May – in 2019 die Ausnahme.

Darauf ein optimistisches „Definitely maybe“.

Welche SCM-Risiken Resilience360 für 2019 prognostiziert, lesen Sie in unserer News der Woche.

Es grüßt Sie herzlich

Therese Meitinger
Redakteurin LOGISTIK HEUTE    

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