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Neues Verpackungsgesetz = weniger Müll?

Newsletter-Editorial:

Guten Tag, mal ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal einen Kaffeerührer benutzt, sich einen Joghurt gegönnt oder hatten einen „Strohhalm“ im Feierabend-Drink stecken? Ist bei vielen wahrscheinlich gar nicht so lange  her. Geht es nach der EU, soll all das ab 2021 verboten sein – zumindest wenn die dazugehörigen Verpackungen oder Produkte aus bestimmten Kunststoffen bestehen.

Was die Europapolitiker Ende vergangenen Jahres in einem vergleichsweise kurzen Verfahren beschlossen haben, hat Deutschland bereits vor einiger Zeit im Rahmen des neuen Verpackungsgesetzes auf den Weg gebracht. Das ist seit dem 1. Januar gesetzliche Realität. Anstatt wie die derzeit mit einem drohenden Brexit-Chaos beschäftigte EU mit Strafen zu drohen, setzt die neue Gesetzgebung auf finanzielle Anreize. Heißt: Alle Unternehmen, die Verpackungen in Verkehr bringen oder befüllen, müssen auch für deren Entsorgung mitbezahlen.

Das soll nicht nur die Kassen der dualen Systeme in Deutschland füllen und für mehr Gerechtigkeit sorgen, sondern auch den Verpackungsmüll deutlich reduzieren. Wer von vornherein weniger oder besser recycelbare Verpackungen designt und in Umlauf bringt, muss hinterher auch weniger für die Entsorgung hinblättern. So zumindest die Logik von Umweltministerin Svenja Schulze, die mit dem Inkrafttreten des Gesetzes auch einen klaren Auftrag an die betroffenen Unternehmen richtet: umfassend darüber nachzudenken, welche Verpackungen tatsächlich notwendig sind und wie teuer umweltschädliches Verhalten uns alle zu stehen kommt.

Eine Anregung, mit der sich im Übrigen nicht nur Anbieter und Nutzer von Primärverpackungen auseinandersetzen müssen, sondern auch jene, die Umverpackungen oder Versandkartons in Umlauf bringen. Denn auch diese werden nun zur Kasse gebeten. Was im Rahmen des Verpackungsgesetzes noch auf Unternehmen in Deutschland zukommt, lesen Sie in unserer News der Woche.

Eine anregende Lektüre und Zeit zum Nachdenken wünscht

Sandra Lehmann
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

PS: Anreize haben übrigens auch wir von LOGISTIK HEUTE zu bieten. Zum Beispiel die Preise, die den Teilnehmern unseres Jahresgewinnspiels winken. Noch bis zum 21. Januar können Sie unter https://logistik-heute.de/gewinnspiel2018 mit uns das Jahr 2018 Revue passieren lassen und mit etwas Glück zwei Tickets für das einzige deutsche Rennen der Formel E in Berlin gewinnen. Und wer lieber in die Zukunft blickt, für den halten wir täglich frische News und Produkttrends in unserem Online-Special zur Intralogistikmesse LogiMAT 2019, die vom 19. bis 21. Februar in Stuttgart die Pforten öffnet, bereit.

Sandra Lehmann
Redakteurin

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