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Logistik-Start-up – Freund oder Feind?

Newsletter-Editorial:

Guten Tag, Konkurrenz belebt das Geschäft – heißt es so schön. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Kann jemand in unserem unmittelbaren Dunstkreis plötzlich etwas besser als wir, stellt sich nicht unbedingt ein erhebendes und von Motivation getragenes Gefühl ein. Erst einmal herrscht bei den meisten wohl Unbehagen – wenn nicht gar Angst – vor. Denn schließlich könnte einem der Mitbewerber ja mir nichts, dir nichts das Wasser abgraben.

So oder so ähnlich werden wahrscheinlich ein paar hellsichtige Speditionen und Logistikdienstleister gedacht haben, als die ersten Start-ups das Logistik- und Transportgewerbe eroberten. Nicht ganz zu Unrecht, wie der DB-Schenker Innovationsexperte Erik Wirsing auf einem Start-up-Pitch vor rund zwei Jahren betonte. Wer jetzt nicht rasch an seinem Geschäftsmodell arbeite und in die digitale Transformation investiere, werde die Invasion der jungen wilden Logistikexperten nicht überleben. Begründung: Diese seien agiler, flexibler und hätten vor allem nicht so viele Verwaltungskosten zu stemmen wie große Unternehmen. Das mache sie zu einer kostengünstigen und zeitsparenden Alternative auf dem noch immer etwas behäbigen Logistikmarkt.

Und heute? Sind Start-ups für etablierte Logistiker Freund oder Feind? Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit auch in diesem Punkt irgendwo dazwischen. Das zeigte eine gemeinsame Diskussionsrunde der Schwestermagazine LOGISTIK HEUTE und LOGISTRA zum Thema Start-ups in der Logistik, die im Rahmen der diesjährigen Logistics Digital Conference (LDC!) in Frankfurt stattfand. So plädierte etwa Maja Stange, Program Manager bei Next Logistics Accelerator in Hamburg, dafür, Logistik-Start-ups eher als Impulsgeber, denn als Störenfriede zu betrachten. Denn am Ende des Tages säßen wir, was die Digitalisierung betrifft, alle im selben Boot und täten gut daran, Synergien und Chancen wahrzunehmen.

Also doch Partner? Nicht ganz, wie Rolf-Dieter Lafrenz, CEO und Mitbegründer der digitalen Speditionsplattform Cargonexx erklärte. Schließlich stelle man sich sehr wohl zwischen Transporteur und Verlader – und sei somit auch Mitbewerber. Womit der Gründer etwaige Partnerschaften mit etablierten Unternehmen allerdings nicht ausschloss. Wie sich Jung- und Traditionsunternehmen näherkommen können und welches das wichtigste Erfolgskriterium für alle Marktbeteiligten ist, lesen Sie in unserer News der Woche.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht

Sandra Lehmann
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

Sandra Lehmann
Redakteurin

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