Innovationsprogramm Logistik 2030: Schritte in die Zukunft

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Guten Tag, wenn ihnen Themen besonders wichtig sind, weichen Politiker gerne mal von der Agenda und ihrer eigentlichen Redezeit ab. Am gestrigen Mittwoch konnte man dieses Phänomen im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin beobachten. Bundesminister Andreas Scheuer wollte sich von der Moderatorin der Fachkonferenz nicht wie im Programm vorgesehen interviewen lassen. Stattdessen hielt er – und das hatte er natürlich vorab mit ihr abgesprochen – eine Grundsatzrede.

Doch welches Thema brachte den Pkw-Maut-geplagten Minister so in Wallung? Kein geringeres als die Zukunft der Logistik! Scheuer sprach nämlich über die Bedeutung des Innovationsprogramms Logistik 2030, das nun druckfrisch vorliegt. Ein wichtiger Appell Scheuers: Der „Logistikweltmeister“ Deutschland dürfe sich nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen. Mit dem Innovationsprogramm Logistik 2030 sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden – damit „Logistik made in Germany ein echtes Qualitätssiegel bleibt“.

Papier ist bekanntlich geduldig. Doch das Innovationsprogramm Logistik 2030 wurde von der Politik gemeinsam mit Branchenexperten erarbeitet. Das ist gut. Gut ist auch, dass der Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Steffen Bilger, das Innovationsprogramm als „lebendes Werk“ betrachtet. Er hat in seiner Position als Koordinator erfreulicherweise verinnerlicht, dass sich die Logistikwelt schnell ändern kann.

Welche zehn Maßnahmenfelder das Innovationsprogramm Logistik 2030 umfasst und welche Rolle die sogenannte Innovationskommission künftig für die Weiterentwicklung des Leitfadens spielen soll, lesen Sie in der News der Woche.

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Matthias Pieringer
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