Hypermotion: Warum bei der Digitalisierung der Kunde im Fokus stehen muss

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Guten Tag,Digitalisierung. Zwei Tage lang bekamen meine Kollegin Sandra Lehmann, mein Kollege Matthias Pieringer und ich eine Druckbetankung in Sachen Thesen und Trends zu diesem Thema geboten. Wo? Auf der Logistics Digital Conference (LDC!) in Frankfurt am Main. Als Veranstalter der Konferenz, die in die neue Messe Hypermotion eingebunden war, zeichnete der HUSS-VERLAG verantwortlich. Abgesehen davon, dass wir gestern zwei Sessions zu den Themen „Logistikinfrastruktur in der digitalen Weltordnung“ und „Fahrerlos in der Transportkette“ moderieren durften, nahmen wir eine ganze Latte an Erkenntnissen mit nach Hause.
 
Digitalisierung. Bei diesem Thema redet seit ein paar Jahren so gut wie jeder mit, der sich mehr oder weniger in der Logistik-Community bewegt. Doch wirklich etwas zu sagen haben nur wenige. Denn in der Welt von Nullen und Einsen geht es längst nicht mehr darum, dass eine Software im Lager oder im Transport Excel-Dateien ersetzt. Und es geht primär auch nicht um Effizienzsteigerungen. Es geht vielmehr um ein neues Denken, wie Jochen Michaelis, Managing Director beim Start-up Coureon Logistics“, in der LDC!-Session „Digitale Services in der Supply Chain“ sagte. Eine „radikale Fokussierung“ auf den Kunden sei nötig (siehe News der Woche). In der Tat: Erfolgreiche Firmen machen das vor. Amazon oder Uber sind nur zwei Beispiele.
 
Umdenken im Kopf ist auch gefragt, wenn es darum geht, ob ein Unternehmen mit Partnern zusammenarbeitet oder nur seine eigene Suppe kochen will. Eines der besten Statements der Konferenz lieferte für mich Frank Engelhardt, Vice President Enterprise Strategy bei salesforce.com Deutschland. Für ihn ist keine Kollaboration keine Option. Die Voraussetzung, damit Firmen zusammenarbeiten, ist seiner Meinung nach jedoch eine „radikale Transparenz“ im Arbeitsalltag. Digitalisierung ist für ihn auch kein Big Bang, sondern ein „Weg der kleinen Schritte“.
 
Engelhardt war es auch, der dem Publikum gebetsmühlenartig predigte, bei den Transformationsprojekten an die vier Cs zu glauben: CEO led, customer centric, cloud based und cultural change. Letzteres, so war es auch in den anderen Sessions zu hören, ist eine der größten Herausforderungen der Unternehmen. Denn die beste Technik nützt nichts, wenn die Mitarbeiter nicht mitgenommen werden.
 
Erste optische Eindrücke von der LDC! sowie der Premiere der Messe Hypermotion in Frankfurt am Main finden Sie hier. Einen ausführlichen Nachbericht in der Dezember-Ausgabe von LOGISTIK HEUTE.
 
Herzliche Grüße sendet Ihnen, auch heute wieder in digitaler Form,

Thilo Jörgl
Chefredakteur LOGISTIK HEUTE

Thilo Jörgl
ehem. Chefredakteur (bis 2018)

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