Digitalisierung: Wie verändert sich die Arbeitswelt von morgen?

Editorial Newsletter LOGISTIK HEUTE weekly

Guten Tag, gestern war es wieder so weit: Ich durfte mit einem Computer telefonieren. Nachdem der elektronische Gesprächspartner auch beim dritten Mal meine Anweisung nicht verstanden hat, wurde ich glücklicherweise mit einem Mitarbeiter aus Fleisch und Blut verbunden.

In solchen Fällen frage ich mich doch manchmal, ob die Digitalisierung wirklich so praktisch ist. Wo ist der Einsatz einer Maschine anstatt eines Menschen von Vorteil? Werden wir in ein paar Jahren überhaupt noch mit einem Kundenberater verbunden? Oder was ist mit dem kurzen Plausch an der Kasse beim Bezahlen?

Monotone Arbeiten sollen zunehmend von Maschinen übernommen werden, damit Menschen für effizientere Aufgaben eingesetzt werden können, der Satz ist in Zeiten des Fachkräftemangels nicht selten zu lesen oder hören. Pick-Roboter, autonome Transportfahrzeuge oder Inventur-Drohnen sollen Logistikmitarbeiter nicht überflüssig machen, sondern unterstützen, so das Mantra. Aber wie stark wird die Digitalisierung die Arbeitswelt von morgen tatsächlich beeinflussen?

„Führt der Einsatz von digitalen Technologien am Arbeitsplatz zur Vereinsamung?“ Oder: „Sollen moderne Systeme bei der Arbeit Fitness- und Vitaldaten sammeln, um uns individuell vor Belastungen zu schützen?“ Diese und weitere sechs Thesen stellten jetzt das Dortmunder Leibniz-Institut für Arbeitsforschung und das Fraunhofer IML zur Debatte. Rund 50 Angestellte, Studierende und Forscher haben darüber diskutiert, wie sie sich die Zukunft der Arbeit vorstellen. Mehr dazu lesen Sie in unserer News der Woche.

Ich für meinen Teil würde nur ungern auf einen menschlichen Kundenberater verzichten. Es sei denn, die Künstliche Intelligenz wäre dann so schlau, dass man keinen Unterschied mehr erkennt und sie mir von sich aus das beste Angebot zum günstigsten Preis vorschlägt - ohne 20-minütige Warteschleife und „Eigentlich komm' ich in Teufels Küche, aber weil Sie es sind“-Floskeln.

Eine erkenntnisreiche Newsletterlektüre wünscht
 
Melanie Endres
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

PS: Vom 4. bis 7. Juni öffnet die transport logistic 2019 in München ihre Tore. Trotz der aktuellen Unsicherheiten am Logistikmarkt rechnet die Messe München mit einer Rekordbeteiligung. LOGISTIK HEUTE ist am Stand des HUSS-VERLAGS (Halle B5 Stand 400) zu finden. Werfen Sie auch einen Blick in unser Online-Special zur transport logistic.

 

Kostenlos Newsletter LOGISTIK HEUTE weekly abonnieren





Weitere Newsletter-Editorials

Editorial Newsletter LOGISTIK HEUTE weekly

Guten Tag, der deutsche Logistikimmobilienmarkt hat 2021 das Neubauvolumen des ersten Coronapandemie-Jahres 2020 übertroffen und sich agil gezeigt.

Matthias Pieringer
Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
Editorial Newsletter LOGISTIK HEUTE weekly

Guten Tag, auf welche Kernthemen kommt es 2022 im Supply Chain Management und in der Logistik besonders an?

Matthias Pieringer
Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
Editorial Newsletter LOGISTIK HEUTE weekly

Guten Tag, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist für vieles bekannt – etwa Besinnlichkeit und Ruhe. Dass es Schlagzeilen von hohem Nachrichtenwert gibt, gehört traditionell eher nicht dazu.

Sandra Lehmann
Redakteurin
Editorial Newsletter LOGISTIK HEUTE weekly

Guten Tag, konsequent globalisiert, auf die Schwankungen der Verbraucherwünsche optimiert und mit möglichst geringer Lagerhaltung, um Kosten zu sparen: Diese Supply-Chain-Strategie hat in der Coronapandemie „die

Matthias Pieringer
Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
Editorial Newsletter LOGISTIK HEUTE weekly

Guten Tag, die Coronapandemie zeigt: Die Gesellschaft ist gespalten. Übertragen auf den Arbeitsplatz heißt das: Entweder man liebt das Homeoffice oder man hasst es.