Börsencrash in China: Krise oder Chance für die deutsche Logistikwirtschaft?

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Guten Tag, es gibt einige Exportgüter, für die sind wir Deutschen zu Recht berühmt in der Welt: Ganz oben auf dieser Liste stehen Bier und Autos. Jeder, der einmal Urlaub außerhalb Deutschlands gemacht hat und dabei mit den Einheimischen ins Gespräch gekommen ist, kann ein Lied davon singen.

Nun gibt es aber auch jene Exportschlager, die eher im Geheimen blühen und deren Qualitäten als Wachstumstreiber der Wirtschaft kaum jemand wahrnimmt. Intralogistisches Equipment ist so ein Fall. Vom Gabelstapler über Förderbänder bis hin zum kompletten Shuttlesystem – geht es um die Einrichtung eines neuen Lagers, greifen Logistikmanager rund um den Globus sehr gern auf deutsches Know-how zurück.

Nach Kraftfahrzeugen waren Maschinen 2014 das zweitwichtigste deutsche Exportgut. Das nährt nicht nur unseren Ruf als Exportnation, sondern ist auch ein einträgliches Geschäft. Allein durch die Ausfuhr ihrer Waren hat die deutsche Intralogistikwirtschaft im vergangenen Jahr 13,2 Milliarden Euro umgesetzt. 1,9 Milliarden davon wurden allein in Asien erwirtschaftet. Kein Wunder, sprießen doch insbesondere in China seit einigen Jahren die Verteil- und Umschlaglager wie Pilze aus dem Boden.

Genau das könnte für deutsche Intralogistikanbieter jedoch auf absehbare Zeit zum Problem werden. Rauscht der Börsenkurs in Shanghai, so wie seit Mitte Juni, weiter dem Erdboden entgegen, wird auch im Reich der Mitte das Geld für Intralogistik nicht mehr so locker sitzen. Oder etwa doch? In unserer News der Woche erfahren Sie, welche Auswirkungen der Wertpapierverfall in China tatsächlich auf die deutsche Logistikwirtschaft haben könnte und warum sich die Krise für uns auch lohnen könnte.

Eine interessante Lektüre und eine erholsame Ferienzeit wünscht

Sandra Lehmann
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

Sandra Lehmann
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