Blockchain: Warum die Technologie jetzt auch für den Mittelstand interessant wird

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Guten Tag, Anfang des Jahres erlebten Blockchains einen Hype. Angetrieben durch die spektakulären Preisentwicklungen bei Bitcoin, der wohl berühmtesten Blockchain der Welt, interessierten sich plötzlich ganz viele für diese Technologie. Mit ihr können die Benutzer Daten zuverlässig und manipulationssicher speichern, selbst wenn sich die Benutzer einer Blockchain nicht kennen. Somit entsteht eine sehr vertrauenswürdige Datenbank, selbst wenn die Benutzer kein Vertrauen ineinander haben. Damit ist diese Technologie sehr gut geeignet, um mit ihr wichtige Daten und Dokumente in großen, teilweise unübersichtlichen Lieferketten auszutauschen.

Im Sommer ist es etwas ruhiger um Blockchains geworden – doch genau jetzt wird es spannend. Jetzt beginnt die Arbeit an vielen Projekten, die beweisen können, dass Blockchains Wert schöpfen und nicht bloß eine faszinierende Spielerei sind.

Beispielsweise startete in Hamburg vor Kurzem das Projekt „Hansebloc – Hanseatische Blockchain-Innovationen für Logistik und Supply Chain Management“, das den fälschungssicheren elektronischen Austausch von Frachtbriefen gewährleisten soll. Die Zielgruppe des Projekts: der Mittelstand. Und SAP startete ein Pilotprojekt mit 16 großen Lebensmittelherstellern, bei dem eine Blockchain die Lieferketten von Lebensmitteln überwachen soll. Mehr dazu lesen Sie in der News der Woche.

Was bei diesem Projekt besonders spannend ist: Die Partner verwenden eine Blockchain as a Service (BaaS). Bei dieser Lösung übernimmt ein IT-Unternehmen (in diesem Fall SAP) den technisch anspruchsvollen Betrieb und die Wartung der Technologie. Die Benutzer zahlen dafür und können sich auf das Wesentliche konzentrieren: die funktionelle Gestaltung der Blockchain. Mit Blockchain as a Service können auch Mittelständler einfach und ohne große Risiken in das Thema einsteigen. Sie können sich ihre eigene Blockchain zusammenstellen und zahlen nur für das, was sie brauchen. Später können sie einen größeren Funktionsumfang dazukaufen. Zwar gibt es BaaS schon seit vielen Monaten auf dem Markt. Doch das Projekt der Lebensmittelhersteller und SAP ist das derzeit wohl prominenteste Beispiel für den Einsatz dieser Lösung. Es zeigt: BaaS ist keineswegs eine Sparversion, sondern hat das Potenzial, hohen Ansprüchen in umfangreichen Lieferketten gerecht zu werden.      
 
Eine ertragreiche Lektüre wünscht

László Dobos
Redakteur LOGISTIK HEUTE
 
PS: Wenn Sie wissen wollen, wie Blockchains funktionieren, warum sie fälschungssicher sind, welches Potenzial sie in der Logistik bieten und welche Anwendungen mit ihnen bereits laufen, dann lesen Sie die Titelgeschichte der Ausgabe 3/2018 von LOGISTIK HEUTE, die dem Thema Blockchain gewidmet ist.

Redaktion (allg.)

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