Autonomes Fahren: Auf deutschen Autobahnen in die Zukunft?

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Guten Tag,

futuristisch sieht er aus, keine Frage. Ob er auch wirklich zukunftsweisend ist, wie der Name des Daimler-Lkw „Future Truck“ verspricht, wird sich zeigen. Jedenfalls ist man auf einem guten Weg, lässt Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Bernhard bereits einmal verlauten (siehe News der Woche). Dieser „gute Weg“ soll in Baden-Württemberg beginnen und dann schnurstracks den autonomen Lkw über deutsche Autobahnen führen – am besten schon in den nächsten Wochen. Ein ambitioniertes Ziel für Vorstand Bernhard. Ob dabei auch die deutschen Behörden, die für ihre Bürokratie besser bekannt sind als für ihre zukunftsweisenden Ansätze, mitspielen?

Bei etwaigen Bedenken hat Manager Bernhard schon ein bisschen vorgearbeitet. Er verkündete: Nein, es verlieren nicht sämtliche Lkw-Fahrer in Deutschland in den nächsten Wochen ihren Job, sie entspannen sich nur während der Fahrt. Und, nein, der Future Truck überfährt keineswegs alles, was ihm unter die Räder kommt – ganz im Gegenteil, er fahre sogar sicherer als ein Mensch. Der letzte Unfall des autonomen Google Car gibt dem Vorstandsmitglied Recht: Schließlich passierte dieser, als ein Fahrer das Auto lenkte…

Und schließlich – dem kann sich wohl auch kein deutscher Behördenmitarbeiter entziehen – müssen doch gerade wir als Land der Maschinenbauer und Techniker, als sozusagen Ur-Nation der Auto- und Lasterbauer, uns zukunftsweisend zeigen. Ja, Herr Bernhard, da wollen wir uns tatsächlich nicht auch noch in diesem Feld von den Amerikanern die Butter von unserem geliebten Schwarzbrot nehmen lassen.

Eine zukunftsweisende Newsletter-Lektüre wünscht ihnen

Nadine Bradl Redakteurin LOGISTIK HEUTE

 

P.S.: Noch eine traurige Nachricht: Erst diese Woche wurde bekannt, dass Fritz Kötter am 23. Juli 2015 im Alter von 78 Jahren gestorben ist. Er galt es Experte für Sicherheitsdienste und Bargeldlogistik. Fritz Kötter wurde 1937 als Sohn des Inhabers der Firma Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter in Wanne-Eickel geboren. 1957 trat der damals gerade 20-Jährige in die väterliche Firma in Essen ein. Fast 55 Jahre hat er den Betrieb geprägt. Das Familienunternehmen hat sich bis heute zu einem Dienstleister mit fast 17.000 Mitarbeitern entwickelt. Das Sicherheitsunternehmen engagierte sich zudem über viele Jahre hinweg in Sicherheitsverbänden. Das Mitgefühl der Redaktion gilt seiner Familie.

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