Audi testet Fahrerloses Transportsystem "G-Com"

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Guten Tag, ich bin leidenschaftlicher Eishockeyfan. Seit mehr als 15 Jahren verpasse ich kaum ein Heimspiel und bin natürlich auch auswärts zumindest bei den bayerischen Derbys dabei. Somit ergibt es sich, dass ich auch immer wieder in Ingolstadt zu Gast bin – ausschließlich im Stadion, versteht sich, schließlich sind sich die Fans der Ingolstädter und der Augsburger Panther nicht ganz so wohlgesonnen.

Vergangene Woche jedoch bin ich ganz ungewöhnlicherweise an einem Dienstag statt an einem Wochenende in die bayerische Stadt an der Donau gefahren und Trikot hatte ich auch keines an. Ausnahmsweise habe ich dabei die dortige Arena – benannt nach einem großen Elektronikmarkt – links liegen lassen und bin stattdessen zu einem anderen Big Player der Stadt gefahren: zu Audi.

Denn der Autobauer sucht nicht nur in der eigenen Audi Sportakademie nach neuen Talenten für die Eishockey- und Fußballmannschaften der Stadt (inzwischen beide erstklassig), auch logistisch setzt man seit Mitte des Jahres auf neue Technologien. Denn seitdem läuft das Projekt „Supermarkt der Zukunft“ in einem eher unscheinbaren weißen Zelt auf dem Werksgelände. Doch im Innern verbirgt sich die neueste Kommissioniertechnologie: ein Fahrerloses Transportsystem. Audi testet nämlich mit dem „G-Com“-System den Einsatz von automatischen Kommissionierfahrzeugen, die das Regal direkt zum Mitarbeiter bringen (siehe News der Woche). Schon nächstes Jahr soll in einer Ausschreibung entschieden werden, wer ein solches oder ähnliches System im Ingolstädter Werk installieren darf.

Vielleicht könnten sich auch die Eishockeyprofis aus der Donaustadt – immerhin 2014 Deutscher Meister – davon etwas abschauen. Bei denen läuft es diese Saison ja nicht ganz so rund und eventuell würden ein paar QR-Codes im Eis helfen, den richtigen Weg zu finden …

Eine interessante Newsletter-Lektüre wünscht

Nadine Bradl
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

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