Stadtlogistik: Liefern ohne Lasten?

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Guten Tag, der Lockdown in Deutschland wird Schritt für Schritt aufgehoben, immer mehr Unternehmen fahren den Betrieb wieder hoch, aus dem Homeoffice geht es langsam wieder zurück ins Office. Das freut die Wirtschaft insgesamt und auch die Logistik kann langsam wieder durchatmen. Was viele während des Lockdowns aber gar nicht mehr so auf dem Schirm hatten: Stau.

Die Straßen in den Städten waren leer, der Treibstoff so günstig wie lange nicht mehr und in zweiter Reihe parkende Lieferfahrzeuge oder das Gedränge in der Rushhour gerieten schnell in Vergessenheit. Mit der „Normalität“ kommt aber auch der Alltag auf Deutschlands Straßen zurück. Drängler auf der Autobahn oder unter Strom stehende Lieferanten erscheinen wieder auf der Bildfläche.

Mehr Verkehrsaufkommen, mehr Emissionen, mehr Konflikte insbesondere um den knappen Stadtraum – ein Anstieg von Unfallgefahren und höhere Kosten werden sich jedoch nicht so schnell aus dem Alltag verdrängen lassen. Denn dies sind laut der Agora Verkehrswende die wahrscheinlichen Folgen des Güterverkehrs, falls sich Städte und Kommunen nichts für die Zukunft einfallen lassen.

Um konkrete Handlungsempfehlungen geben zu können, hat die Agora Verkehrswende den Leitfaden „Liefern ohne Lasten. Wie Kommunen und Logistikwirtschaft den städtischen Güterverkehr zukunftsfähig gestalten können“ erstellt. Auf 134 Seiten möchte man damit einen Überblick über Handlungsmöglichkeiten für Kommunen geben mit Beispielen für das Erstellen von Güterverkehrskonzepten, das Erheben relevanter Daten sowie für die Raum- und Verkehrsplanung. Mehr zu dem brisanten Thema lesen Sie in unserer News der Woche.

Ihre Meinung interessiert mich: Was halten Sie von einem Leitfaden wie „Liefern ohne Lasten“? Bitte schreiben Sie LOGISTIK HEUTE einen Leserbrief an: redaktion@logistik-heute.de
 
Herzliche Grüße

Melanie Endres
Redakteurin LOGISTIK HEUTE
 
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