Maritime Lieferketten: Huthi-Miliz als Supply-Chain-Risiko

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Guten Tag, in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar haben die USA zum mittlerweile vierten Mal Stellungen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen angegriffen. Dem vorausgegangen war laut dem US-Militär eine Kampfdrohnenattacke auf einen unter der Flagge der Marschallinseln fahrenden amerikanischen Frachter. Ein Übergriff, wie es ihn im Roten Meer im Zuge des Hamas-Israel-Konflikts in den vergangenen Wochen immer wieder gegeben hat. Neben Kampfdrohnen kamen bei vergangenen Attacken auch Milizionäre zum Einsatz, die Containerschiffe enterten.

Supply Chain Manager müssen sich also auf ein weiteres Risiko einstellen: Terroristen, die als Piraten auftreten. Bereits im Dezember vergangenen Jahres brach angesichts der ersten Angriffe die Menge der über das Rote Meer transportierten Container um mehr als die Hälfte ein, wie das IfW Kiel berichtet. Mitte Januar betrug der Wert im Vorjahresvergleich bereits mehr als 70 Prozent. Zahlreiche Reedereien lassen Frachter mittlerweile schließlich nicht mehr durch den Suezkanal fahren, sondern leiten die Transporte um das Kap der Guten Hoffnung um.

Wie sich all das langfristig in den maritimen Lieferketten niederschlagen könnte und wie Unternehmen sich wappnen können, lesen Sie in unserer News der Woche.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen

Therese Meitinger
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

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