LOGISTIK HEUTE 5/2023 ist erschienen!

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Guten Tag, Waren im Wert von 298,6 Milliarden Euro wurden im Jahr 2022 zwischen Deutschland und der Volksrepublik China gehandelt, so Zahlen des Statischen Bundesamts. Damit ist das Reich der Mitte zum siebten Mal in Folge der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik. Auffallend dabei: Mit 84,9 Milliarden fällt der Importüberschuss Deutschlands deutlich aus.

Verspätungen, Lieferengpässe, steigende Frachtraten oder Containermangel waren in den vergangenen Jahren im Supply Chain Management international agierender deutscher Unternehmen leider nicht wegzudenken. Teil des Szenarios ist die Zero-Covid-Politik, die mit Einreisebeschränkungen und regional begrenzten Lockdowns zusätzliche Unsicherheiten nach sich zog. Die Frage ist: Stellen deutsche Unternehmen die Rolle Chinas in ihrem Procurement nun auf den Prüfstand? 

„Wenn ein Taifun im Pazifik ausreicht, um meine Produktion auf der Schwäbischen Alb lahmzulegen, bin ich in meiner Logistik zu abhängig. Das haben die meisten Unternehmen in den letzten Jahren begriffen“, sagt Bernhard Weber, Erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender des China Netzwerk Baden-Württemberg. Eine Umfrage des Interessenverbands und eine Studie des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) legen nahe, dass in der Volksrepublik aktive deutsche Unternehmen sich durchaus alternative Produktions- und Beschaffungsmärkte ansehen.

Besonders Länder in Mittel- und Osteuropa und Südostasien rücken dabei in den Vordergrund. Eine komplette Abkehr von China plant jedoch kaum ein Unternehmen. Viele setzen vielmehr auf eine Komplementärstrategie à la „China + 1“. Mehr über die Pläne und Lieferkettenstrategien deutscher Unternehmen zum Reich der Mitte lesen Sie in der Titelgeschichte der Mai-Ausgabe von LOGISTIK HEUTE.

Eine inspirierende Lektüre wünscht Ihnen

Therese Meitinger
Redakteurin LOGISTIK HEUTE    

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