LOGISTIK HEUTE 5/2022 ist erschienen!

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Guten Tag, der Ukraine-Krieg lässt energiewirtschaftliche Verkettungen, die europäische Länder bisher als notwendiges Übel akzeptiert hatten, in einem hochproblematischen Licht erscheinen: Russisches Erdöl und Erdgas zahlt über die Staatskonzerne Gazprom und Rosneft in den politisch-militärischen Komplex Russland ein. Doch wie löst man ungute Abhängigkeiten auf, ohne sich selbst zu sehr zu schaden? Dass die Tage fossiler Energieträger gezählt sind, stand bereits vor dem Ukraine-Krieg fest – schließlich steht deren Klimabilanz den Klimazielen der EU direkt entgegen.

Nun hoffen viele, der Krieg könnte sich als Katalysator für die Energiewende erweisen und die dafür erforderlichen Entwicklungen beschleunigen. Doch ein direkter Umstieg auf erneuerbare Energien ist oft nicht möglich, da die zugehörigen Versorgungswege und Infrastrukturen fehlen. Hinzu kommt, dass die Politik sich aktuell gezwungen sieht, für die Versorgungssicherheit in einem ersten Schritt zunächst die fossile Beschaffung zu diversifizieren und so zu stabilisieren. Das birgt die Gefahr eines Lock-ins, der Zementierung eines problematischen Status quo.

Auf der anderen Seite steht das sogenannte Osterpaket der Bundesregierung, das vorsieht, den Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Strommix von derzeit gut 42 Prozent auf 80 Prozent bis 2030 wachsen zu lassen. Wie Deutschland die Energiewende schaffen kann – und welche Rolle der Logistik dabei zukommen könnte, ist Thema der Titelgeschichte der Mai-Ausgabe von LOGISTIK HEUTE. Die Ausgabe ist am 20. Mai erschienen.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht Ihnen

Therese Meitinger
Redakteurin LOGISTIK HEUTE
 

Therese Meitinger
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