KEP: Wie geht es nach Corona weiter?

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Guten Tag, eine Überraschung waren sie nicht, gewaltig aber schon: die Zahlen zum Sendungsvolumen 2020, die der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) Mitte Juni bekannt gab. Erstmals wurden im vergangenen Jahr mehr als vier Milliarden Pakete, Päckchen und Expresssendungen in Deutschland verschickt. Das ist ein neuer Rekord, auch wenn Experten diesen 2020 bereits erwartet hatten. Hat doch die Coronapandemie dem Onlinehandel einen der stärksten Impulse seit dessen Bestehen versetzt. Und was im Netz bestellt wird – egal ob B2C oder B2B –, muss schließlich beim Empfänger ankommen. Das dadurch ausgelöste sprunghafte Wachstum des Sendungsvolumens stellt eine Steigerung von mehr als zehn Prozent gegenüber 2019 dar. Dies bedeutet einerseits mehr Geld in den Kassen der KEP-Dienste – insgesamt 23,5 Milliarden Euro war der Sendungsmarkt im vergangenen Jahr schwer. Andererseits stellt „das neue Normal“ Dienstleister, Zusteller und Mitarbeiter in den Paketzentren vor enorme Herausforderungen.

„Die Schwankungen, die wir im vergangenen Jahr erfahren haben mit bestehenden Strukturen aufzufangen, war nicht immer einfach. Und Zeit, sich auf das starke Wachstum vorzubereiten oder auf die Peaks, die es außerhalb der Weihnachtszeit gab, hatte auch niemand“, sagte Martina Baerecke, Prokuristin, Head of Marketing, Quality Management und Process Management beim KEP-Dienstleister Go!, anlässlich eines virtuellen Get-together zwischen Kommunikationsverantwortlichen der KEP-Dienste und Medienvertretern im Juni. Für viele stellt sich deshalb die Frage, wie es nach Corona mit dem Sendungsvolumen weitergeht und wie sich Unternehmen im KEP-Bereich dafür rüsten können.

Für den US-amerikanischen KEP-Dienstleister UPS etwa, der während des Get-together von Holger Ostwald, Manager External Communications, vertreten wurde, gibt es kein Zurück mehr zum Status quo vor der Krise: „Man wird sicherlich nicht zum alten Verhältnis stationärer Handel und Versand zurückkehren. Aus unserer Sicht wird insbesondere der B2C-Anteil an den Sendungsmengen weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben.“

Wie die KEP-Dienstleister DPD, Hermes, Go! und UPS die Sachlage beurteilen und wie sich die Unternehmen für die Zukunft aufstellen, lesen Sie in unserer News der Woche.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht

Sandra Lehmann
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

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