Coronapandemie: Wie können Handel und Logistik entlastet werden?

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Guten Tag, das neue Jahr begann für die meisten Teile des stationären Einzelhandels, wie 2020 geendet hatte: mit geschlossenen Geschäften und hohen Umsatzeinbußen. Und obwohl 2021 gerade zwei Wochen zählt, fordert die Schließung der meisten Läden durch den erneuten Lockdown die ersten Opfer. So gab etwa das Traditionsunternehmen Adler Modemärkte kürzlich bekannt, einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt zu haben. Ziel sei es, das Unternehmen zu sanieren. Trotz dieser optimistischen Perspektive machte der Haibacher Modeanbieter in einer Pressemeldung keinen Hehl daraus, dass die Lage vor allem der erneuten Schließung aller Filialen geschuldet sei, die man trotz Mehrkanalkonzept finanziell nicht habe kompensieren können.

Wie der Deutsche Handelsverband (HDE) in einer aktuellen Umfrage herausfand, fühlen sich durch den Lockdown 80 Prozent der betroffenen Händler in ihrer Existenz bedroht, knapp 60 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie ohne zusätzliche Hilfe vom Staat ihre Unternehmen werden schließen müssen.

Entspannung bringen soll nun das seit dem 11. Januar bundesweit wieder erlaubte Click & Collect-Verfahren, also die Abholung von zuvor online oder telefonisch bestellter Ware im Geschäft. Eine Maßnahme, die der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) bereits Mitte Dezember vergangenen Jahres nachdrücklich gefordert hatte. Welchen Stellenwert der Verband Click & Collect beimisst und mit welchen Mitteln Händler und Logistiker zusätzlich entlastet werden sollen, lesen Sie in unserer News der Woche.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht

Sandra Lehmann
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

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Sandra Lehmann
Redakteurin

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