Coronapandemie: Legt Omikron die Logistik lahm?

Editorial Newsletter LOGISTIK HEUTE weekly

Guten Tag, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist für vieles bekannt – etwa Besinnlichkeit und Ruhe. Dass es Schlagzeilen von hohem Nachrichtenwert gibt, gehört traditionell eher nicht dazu. Da im nun angebrochenen dritten Pandemiejahr aber auch der Letzte weiß, dass Corona keine Feiertagspausen einlegt, war die Pandemie und vor allem die jüngst entdeckte Corona-Mutante Omikron vielerorts das Thema des Jahreswechsels. Oder die generelle Frage, wie man kritische Infrastrukturen – zum Beispiel im Gesundheitswesen, bei Polizei, Feuerwehr und in Kraftwerken – schützt und wie man Versorgungsketten aufrechterhält.

Speziell zu Letzterem äußerten sich zwischen den Jahren auch viele Unternehmer aus dem Logistik- und Transportbereich. Spediteure etwa warnten vor einem Fahrermangel, weil in diesem Bereich die Kapazitäten ohnehin knapp sind und man durch die vermutete höhere Infektiösität von Omikron mit zusätzlichem Personalausfall rechnet. Diese Ängste teilen Logistikverantwortliche in Deutschland. Wie die Bundesvereinigung Logistik (BVL) auf Anfrage des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) in einer Mitgliederbefragung unter Vertretern der Konsumgüterindustrie herausfand, gehen alle Befragten davon aus, dass es aufgrund der Verbreitung von Omikron zu spürbaren Einschränkungen kommen kann. Der Grund dafür: Personalmangel durch das erhöhte Ansteckungsrisiko.

Trotz dieser Einschätzung sind die Teilnehmer der Befragung aber von Panikmache weit entfernt. Aus den individuellen Antworten geht laut der BVL nämlich auch hervor, dass viele Unternehmen keine grundsätzliche Gefährdung der Versorgungssicherheit befürchten. Stattdessen wollen viele auf die Priorisierung von Aufträgen setzen.

Was Logistikmanager noch tun können, um ihre unternehmenseigenen Strukturen vor Omikron zu schützen und was sich Verantwortliche aus dem Wirtschaftszweig von der Politik wünschen, lesen Sie in unserer News der Woche.

Eine inspirierende Lektüre wünscht

Sandra Lehmann
Redakteurin LOGISTIK HEUTE

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Sandra Lehmann
Redakteurin

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