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Verantwortlich nachhaltig handeln

Interview mit Grégory und Mikaël Vandewiele

Grégory Vandewiele (links) und Mikaël Vandewiele Bildquelle: Gamma-Wopla & Smart-Flow
Grégory Vandewiele (links) und Mikaël Vandewiele Bildquelle: Gamma-Wopla & Smart-Flow

Ihr Vater Jan Vandewiele gehörte zu den Pionieren bei der Wertschöpfung aus Kunststoffabfällen durch Recycling von gebrauchtem Kunststoff, wie sehen Sie aktuell diesen neuen Rezyklat-Boom, der aktuell sogar zu Lieferengpässen führt?

Mikaël Vandewiele:

Eine große Rolle spielt aktuell weiterhin das Thema Recycling. Deshalb haben wir es uns zum Ziel gesetzt, so gut wie alle unsere Behälter und Paletten auch aus recyceltem Kunststoff anzubieten.  Und für alle unserer Kunststoffbehälter und -paletten gilt: Sie sind zu 100 Prozent recycelbar und werden von uns auch zurückgekauft. Wir arbeiten in diesem Bereich schon seit Jahren mit festen Recyclingpartner, auf die wir uns auch jetzt verlassen können und so manchen Marktengpass umgehen können. Außerdem haben wir eine erfahrene Expertin aus dieser Branche für uns gewonnen und bauen so unsere unternehmensinterne Kompetenz auf diesem Gebiet weiter aus. Diese ist aus meiner Sicht elementar für unsere Unternehmensentwicklung.

 

Grégory Vandewiele:

Außerdem ist das Thema „Nachhaltigkeit“ bei uns schon immer Teil der Familien-DNA. Bei Gamma-Wopla und Smart-Flow wird generationsübergreifend nachhaltig gedacht. Wir sind nun in 2. Generation verantwortlich dafür und versuchen nachhaltig ganzheitlicher zu denken.

Denn Nachhaltigkeit, bedeutet nicht nur ein Kreislaufdenken bei der Nutzung der Rohstoffe, sondern auch z. B. bei der Produktion und beim Produktdesign. So tauschen wir unsere älteren energieaufwendigen Produktionsanlagen durch neue energieeffiziente Anlagen aus und achten auch bei dem Design neuer Produkte auf eine Materialeffizienz und machen sie z. B. da, wo es möglich ist, bei gleichbleibender Robustheit leichter. Überdies lassen wir uns gerade ISO 9001 zertifizieren, um für alle transparent unsere Nachhaltigkeit sichtbarer werden zu lassen und für uns als Ansporn.

Zunehmend setzten wir zusätzlich auf grüne Energie und montieren aktuell z. B. Solarpanel auf unser Smart-Flow Produktionshallendach.

 

Mikaël Vandewiele:

Die Nest-, Stapel- und Faltbarkeit unserer Mehrwegboxen und Paletten, die eine bis zu 85-prozentige Raumersparnis bei Lagerung und Transport ermöglichen, ist z. B. eine weitere Dimension der Nachhaltigkeit. Eine ganz praktische Nachhaltigkeit, die sich klar für den Kunden auszahlt. Aber auch einen deutlich geringeren CO₂ Fußabdruck hinterlässt, da durch die enorme Platzersparnis beim Transport weniger LKWs auf der Straße sind und die Fläche im Lager besser ausgenutzt werden kann.

 

Grégory Vandewiele:

Hier in Belgien und Frankreich wird zunehmend eine bessere Ergonomie im Handling der Produkte zum Aspekt nachhaltig agieren gerechnet. Ganz praktisch bedeutet dies, dass die Behälter und Paletten deutlich leichter sind, teilweise die Größen reduziert werden, um das zu hebende Gewicht zu reduzieren und bei dem Design auf ein ergonomisches Handling, z. B.: bei den Griffen geachtet wird.

 

Mikaël Vandewiele:

Eine bessere Ergonomie am Arbeitsplatz unser Mitarbeiter war uns bei der Planung und Realisierung unseres neuen Gamma-Wopla Firmen- und Produktionsgebäudes wichtig, dass wir letztes Jahr neu bezogen haben.

Denn unter einem nachhaltigen Handeln verstehen wir auch einen verantwortlichen Umgang sowohl mit unseren Mitarbeitern, als auch Kunden und den Ressourcen. Denn als Familienunternehmen wünschen wir uns natürlich, dass die jetzt schon nachwachsende 3. Generation unser Unternehmen weiter fortführen kann.